Santiago de Chile
Zwischen Hochhäusern Diesmal hat sich Markus durchgesetzt und wir sind in ein gut ausgestattetes 2-Zimmer Apartment im 12. Stock eines Hochhause bei der Metro-Station Lucia im Zentrum von Santiago eingezogen. Abends blicken wir in die erleuchteten Fenster des Energieversorgers Enel. Heute hatten wir Besuch von unseren irischen Freunden. Sie haben uns geholfen, die komplizierte Buchung für den W-Treck im Wandergebiet des Torre de Paine in Patagonien vorzunehmen. Alleine hätten wir das nicht hinbekommen. Wir sind den flinken, jungen Leuten so dankbar! Wir hatten leckere Süßkirschen sowie verschiedene Empanadas gekauft, dazu gab es Nescafé. Es war wie eine Bewirtung in der eigenen Wohnung und kein Treffen im unpersönlichen Hotelfoyer.
Eigentlich haben wir in der Stadt nur zwei Museen und drei Parks besichtigt. Das eine Museum der präkolumbischen Kunst liegt mitten in der Stadt, ringsherum Fußgängerzonen wie in europäischen Hauptstädten. Das Museum der Erinnerung und Menschenrechte betritt man direkt, wenn man die untere Etage der Metro verlassen hat. Es liegt in der Nähe eines kleinen Parks, wo sich auch die Gedenkstätte für Alexander von Humboldt befindet.
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| Am Rande der Altstadt liegt der Cerro Santa Lucía, eine grüne Parkoase auf einem Hügel, auf dem Santiago gegründet wurde. Schon im 19. Jahrhundert und als Teil eines Verschönerungsplanes für Santiago, speziell in Vorbereitung auf die „100 Jahrfeier der Chilenischen Republik“, wurden die Festungsbauwerke auf dem „Santa Lucía“ geschleift: Fußwege, eine Kapelle auf der Hügelspitze, mehrere Brunnen und Erker gebaut und schließlich einige Bäume angepflanzt, so dass der Hügel heute einen parkähnlichen Charakter besitzt. |
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| Zunächst geht es diese eleganten Treppen auf den Hügel Santa Lucia hinauf. |
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| Santiago wurde am 12. Februar 1541 von Pedro de Valdivia unter dem Namen „Santiago del Nuevo Extremo“ gegründet. Der Name sollte an die spanische Wallfahrtsstadt Santiago de Compostela erinnern. Im selben Akt wurde die Umgebung zur Provinz „Nueva Extremadura“ erhoben. Valdivia wählte den Ort, weil der Río Mapocho hier eine größere Insel bildete. Diese Lage war günstig, um die Stadt gegen die Angriffe der Mapuche zu verteidigen. |
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| Neptun und eine Nymphe umbraust vom Autoverkehr, dahinter der Cerro de Lucia. |
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| Das Gerichtsgebäude |
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| Das präkolumbische Museum zeigt Kunst- und Alltagsgegenstände der Völker Süd- und Mittelamerikas vor der Eroberung durch die Spanier. Sehr sehenswerte Artefakte und aufschlussreiche Kommentare auch in Englisch. |
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| Eine Grabbeilage. Man achte auf die Kokakugel in seiner Backe. |
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| Die Mapuche, ein Volk aus dem Süden Chiles, stellten diese Holzfiguren neben die Gräber führender Personen. |
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