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Dienstag, 24. Oktober 2023

Noch einmal ins „Sacred Valley“

 Tage in Ollantaytambo 

Mit dem Sammeltaxi von Cusco aus ging es noch einmal ca. 90 km durch das Sacred Valley nach Ollantaytambo. Ein kleines Städtchen mit regem Verkehr, interessanter Bergwelt und einer weiteren wichtigen Inkastätte.

Ollantaytambo ist das einzige verbliebene Beispiel für Stadtplanung aus der Inka-Zeit. Die Gebäude und Inka-Terrassen sowie die engen Gassen der Stadt befinden sich noch in ihrem ursprünglichen Zustand. Die geraden und engen Straßen bilden 15 quadratische Blocks, die je einen Eingang zum zentralen Innenhof besitzen, der von Häusern umgeben ist. Einige vornehme Häuser bestehen aus perfekt gearbeiteten Inka-Mauern aus dunkelrosa Stein. Die Inka bauten in Ollantaytambo Verwaltungs-, Landwirtschafts-, Militär- und religiöse Einrichtungen.
In den engen Gassen.  Am unteren Abschnitt der Gebäude erkennt man die alten, großen Mauersteine der Inka.

Blick über die Stadt von den Terrassen der Inka aus. Am gegenüberliegenden Felsen befinden sich weitere Inkastätten u.a. die Vorratshäuser.


An diesen Gebäuden kann man sehr gut die massiven Steine aus der Inka Zeit erkennen, die allerdings nicht so perfekt auf einander gesetzt sind wie an den Resten der Paläste, die sich  in Cusco befinden.

Auf der dem Berg zugewandten Seite von Ollantaytambo befindet sich ein imposanter Inka-Komplex, der auf Grund seiner außerordentlich starken Mauern fortaleza (dt. Bollwerk oder Festung) genannt wird. Dieser Komplex war strategisch günstig gelegen, um das Heilige Tal der Inka zu dominieren. Hierhin zog sich auch 1537 Manco Cápac II. nach der gescheiterten  Belagerung von Cuzco zurück, um seine verbliebenen Soldaten im Kampf gegen die Konquistadoren zu sammeln.


In den trapezförmigen Nischen wurden vermutlich Götter-Statuen aufgestellt. Das trapezförmige Portal wird Mondtor genannt.

Der obere Teil der Festung

Die gigantischen Mauern des Sonnentempels. Es bleibt noch immer ein Rätsel, wie die Inka diese Steine den Berg hinauf geschafft haben. Die Mauer besteht aus 6 Tonnen schweren, kunstvoll glatt geschliffenen Megalithen aus rötlichem Granit. Die sechs Steinblöcke wiegen jeweils bis zu 50 t.

Ein Wasserheiligtum am Fuße der Terrassen.

In Ollantaytambo wohnen wir bei dem ausgewanderten Sauerländer Kalle mit seiner peruanischen Frau, zwei Kindern und zwei Angestellten.
Die Frau ist eine leidenschaftliche Sammlerin von Objekten, Figuren, Masken der Inkazeit. In einigen Vitrinen liegen hunderte von Figuren, es gibt eine Sammlung von Kostümen und im Flur ist eine Gebetshöhle eingerichtet mit verschiedenen Reliquien u.a. einem Totenschädel. Die Frau würde gerne Veranstaltungen zum Thema mit Touristen durchführen, sie wird aber vom Bürgermeister-Amt ausgebremst. Nach den Berichten von Kalle läuft in Peru alles über Bestechungen und wenn man sich an diesen nicht beteiligen will …
Wir haben uns gestern von Ollantaytambo aus aufgemacht die Salzsalinen von Maras, die Inkastätte Moray und die Stadt Urubamba zu besuchen.
In der Markthalle von Ollantaytambo 
Insgesamt benötigten wir dazu 6 verschiedene Verkehrsmittel: mit dem Taxi collectivo zum Beginn der Wanderung bei den Salinen, mit einem Tuck-Tuck nach Urubamba, mit dem Bus an die Straße nach Moray, mit einem Kleinbus - exklusiv- nach Moray und wieder zurück zur Straßenkreuzung, mit einem Bus zum Busdepot nach Urubamba und dort umsteigen in ein Taxi collectivo nach Ollantaytambo.


Versteckt im Hochland Südperus befinden sich die Salineras de Maras. In einer Bergschlucht, nicht unweit von Cusco, ist im Laufe der Jahrhunderte ein Mosaik an weiß-braunen Salzfeldern entstanden. 4000 Felder sollen es sein. Bereits zu Zeiten der Inka wurde hier Steinsalz, das sogenannte „Weiße Gold“ abgebaut. Die Nachfahren jener Hochkultur ernten bis heute das beliebte Sal de Maras, welches auch ins Ausland exportiert wird.

Kaum vorstellbar, dass die rund 4000 Salzbecken aus nur einer einzigen Bergquelle entstammen. Aus dieser Quelle, der Lebensader der Salineras, entspringt warmes Salzwasser. Behutsam plätschert das Wasser durch ein weites Labyrinth von Kanälen in die einzelnen Salzbecken. Die Ränder der Wasserläufe sind von salzigen Krusten gekennzeichnet. Seit 1000 Jahren werden die Salzpfannen bewirtschaftet, und mit der Zeit sind es mehr und mehr geworden. Einst wurden die Becken aus Lehm und Stein errichtet.


Der zentrale Platz in Urubamba. Ein Maiskolben ziert den Brunnen.


Marktszene in Urubamba: Die Käse-Verkäuferin 


In Peru gibt es sehr viele verschiedene Kartoffelsorten.

Die Blumen sind schön, aber Michael hätte das süß-säuerliche Fruchtbier-Getränk, das Markus auf diesem Markt gekauft hat, nicht probieren dürfen. Die Folgen waren gravierend!

Ich - Michael - begann dann abends Fieber zu bekommen und war ganz schnell im Bett verschwunden und am heutigen Morgen Überraschung, Überraschung hatte ich einen Durchfall wie damals in Indien oder auf Bali. Nun liege ich den ganzen Tag erschöpft im Bett und Markus versorgt mich mit Medikamenten und Tee. Zum Glück haben wir noch keine weiteren Buchungen und so können wir in Ollantaytambo noch länger bleiben.

Die Inka-Anlage Moray ist eine Anlage, bestehend aus mehreren Terrassen in verschiedenen Höhen. Bis auf in der größten Senke sind die Anlagen konzentrisch und kreisförmig. Bis vor 50 Jahren wurden auf dem Gelände Kartoffeln und Gerste angebaut. Durch die Terrassierung und die Anordnung im Rund ergibt sich eine Überlagerung des Makroklimas mit etlichen, für jede Terrasse verschiedenen Mikroklimaten. Möglicherweise diente Moray den Inka als Agrarversuchsfeld zum Studium des Einflusses dieser Mikroklimate auf den Pflanzenwuchs. Moray ist in ein Kalkstein-Plateau eingebettet, das ungefähr 3500 Meter über dem Meeresspiegel, vier Kilometer westlich des Dorfes Maras und 32 km nordwestlich von Cusco, erhöht über dem Tal Valle Sagrado des Rio Urubamba liegt. 




Moray liegt auf einer Hochebene. 

Heute am Freitag, den 27. Oktober sind wir wieder in Cusco. Gestern war für Michael noch ein Erholungstag im Haus des gastfreundlichen (hochpreisigen) Sauerländers Kalle. Für uns gab nur einen Dorf-Spaziergang mit dem Besuch einer Bildhauerwerkstatt. Wir machten noch Station auf dem Balkon eines Restaurants, von dem man herrlich das Leben auf dem Dorfplatz beobachten konnte. 
Michaels Nahrung bestand fast drei Tage lang aus Reis mit Salz und zerquetschter Banane. 
Gestern Abend waren wir noch am Dorfplatz, wo in diesen Tagen eine Festwoche stattfindet. Gestern ging es um die Wahl der Miss Ollantaytambo. Die Mädchen in ihren hübschen Kostümen bewegten sich allerdings so schüchtern, dass sie unseres Erachtens bestimmt nicht in der nationalen Liga aufsteigen werden. Etwas befremdlich fanden wir wie sich die Honoratioren der Stadt auf der Bühne präsentierten, in der Mitte der Bürgermeister, links außen der Polizeichef und neben anderen Personen in traditionellen Kleidung, ein Vertreter der indigenen Bevölkerung. Bevor  die Veranstaltung begann, wurde vom Bürgermeister die glorreiche Geschichte Perus erzählt und immer wieder auf die Schönheiten des Städtchens hingewiesen.

Die Gemeinde Ollantaytambo präsentiert sich.
Bevor wir uns am Freitag wieder nach Cusco aufmachten, wanderten wir noch auf den Berg, der der zentralen Inkastätte gegenüber liegt. Dort oben befinden sich die Ruinen einige Häuser sowie Gebäude in den Nahrungsmittel aufbewahrt wurden.

Bei diesen Ruinen handelt es sich um sogenannte Kältekammern, die als  Vorratsräume dienten. Durch die offene Konstruktion konnten kühlende Winde  hindurch streichen, so dass sich die Vorräte lange Zeit hielten.

Die Festung Ollantaytambo. Von hier aus konnte sowohl der Zugang zum Heiligen Tal als auch der Weg nach Cusco kontrolliert werden.

Zwischen den Häusern der Ruine Pinkuylluna, den Vorratslagern.


Auf dem Marktplatz präsentieren sich Tanzgruppen von Schulen der Umgebung. In einem farbenprächtigen Umzug zogen sie vom Sportplatz unterhalb des Dorfes auf den Plaza de Armas.

Die Präsentation der Tanzgruppen begann mit den Jüngsten. Die Tanzchoreografie dauerte circa 5 Minuten. Sie wurden begleitet von einer Gruppe Instrumentalisten. Ein Sprecher dieser Gruppe gab Kommandos zum Wechsel der Formation. Soweit wir verstanden haben, stellten die Kinder Vögel dar.

Warten auf den Auftritt

Auf dem Sportplatz bereiten sich die Tanzgruppen auf den Festzug in die Stadt vor.

Zwei Frauen aus dem Umland beobachten das bunte Treiben auf dem Sportplatz.


Zwei Jungs warten in der Mittagshitze auf den Auftritt ihrer Gruppe.

Von Ollantaytambo aus sind wir wieder zurück nach Cusco gefahren. Dort sind wir noch drei weitere Nächte geblieben, um dann am 30. Oktober weiter nach Arequipa zu fahren.

Am letzten Abend in Cusco waren wir mit unseren Tagesbekanntschaften Milly und Silvie aus Tschechien noch einmal im angesagten vegetarischen Restaurant Green Point. Wir hatten einen anregenden und lustigen Abend.


Samstag, 21. Oktober 2023

Cusco, bietet so viel mehr

 Samstag, 21. Oktober 2023

Wir sind weiterhin in Cusco. Was haben wir in den letzten Tagen gemacht?

Nach der Wanderung waren wir ziemlich erschöpft. Dennoch mussten wir unser Gepäck wieder neu organisieren und zusammen packen, da wir das Hotel wechseln mussten. So verbrachten wir den Vormittag am Donnerstag mit dem Umzug und um 12 Uhr trafen wir uns schon wieder mit Teilen der Wandergruppe in Jacks Café. Leckerer Cappuccino und angesagter Kuchen bei Preisen wie in Berlin. Und wir hatten schon wieder so viel zu erzählen und über das Erlebte auszutauschen.

Nachmittags besuchten Markus und ich das Inka-Museum. Wir trafen zwei deutsche Reisende, die sich bei uns ausführlich über den Inka-Trail informierten. 

Mit einfachsten Mitteln errichteten die Inkas Festungen und Sonnentempel.

Der Innenhof des Inka-Museums gehört zu einem Gebäude aus der Zeit der spanischen Eroberer.

Abends besuchten wir mit mehreren aus der Wandergruppe ein Musikfest im Kulturhaus, das den Schwerpunkt auf die Flöte gelegt hatte.

Checho Cuadros, der Flötenvirtuose

Erstaunlich welche Vielfalt an Tönen und Melodien die Musiker aus ihren Instrumenten hervorrufen konnten. Wir hörten auch den besten oder virtuosesten Flötenspieler Perus, den wir im Amaru-Hotel kennen gelernt haben und der sich demnächst auf eine Europatournee begibt. Anschließend ging es auf Wunsch des englischen Paares Josh und Connie noch in einen irischen Pub Mollys. Unterhaltung war fast unmöglich, da eine englische Rockband in voller Lautstärke die Hits der letzten Jahrzehnte spielte. Aber interessant, was für eine diverse Szene bei Mollys zusammen kam.
Am Freitag ging es vormittags an das Schreiben des Blogs, was doch viel Zeit kostet. Mittags sind wir ins kleine Museum der populären Kunst gegangen, danach zum zweiten Mal ins kleine vegetarische Restaurant New Garden. Nach einer Rast im Hotel war die Besichtigung der Kathedrale am Plaza de Armas angesagt. Die Kathedrale wurde in fast 100-jähriger Bauzeit auf den Überresten eines Inka-Palastes und mit den Steinen einer Inka-Festung im spanischen Renaissance Stil erbaut,  vermischt mit indianischen Steinmetz-Elementen. Sie gehört zu den größten Kirchen Südamerikas.  
Eine Prozession katholische Gläubige auf dem Weg in die Nebenkirche der Kathedrale.

Das Innere des 1559 begonnenen Baus ist imposant und besteht neben der Hauptkirche mit ihren elf Seiten-Kapellen und acht Altären auch aus zwei integrierten Nebenkirchen. Wir betrachteten längere Zeit ein großes Gemälde, dass das Erdbeben von 1650 illustriert, sowie ein Bild des Abendmahls mit Elementen der peruanischen Kultur sowie den prachtvollen barocken, komplett in Gold gefassten Altar.

Danach entdeckten wir beim Stadtbummel ein Café, das nur von Einheimischen besucht wird. Der Kaffee und die Quiche lecker und das bei halben Preisen im Vergleich zu den Touristen-Cafes.

Am Samstag sind wir mit dem Sammeltaxi ca. 30 km an das Ende des Sacred Valley in den Ort Pisac gefahren, um dort eine bedeutende Inka-Festung zu erwandern. 

Hinter dem Platz beginnt der Aufstieg zur Inka Festung.

Eine Gasse in Pisac

Pisac ist auch der Name der Felsenfestung der Inka, die sich oberhalb des Orts an den Berghang schmiegt. Sie wurde kurz nach der Eroberung durch die Spanier aufgegeben und ist aufgrund ihrer entlegenen Lage gut erhalten. Unser Aufstieg begann hinter der Kirche am Placa de Constitution. Es es ging steil aufwärts über terrassierte Felder. 



Die Anlage umfasst neben Felslöchern, die einst als Grabstätten dienten, eine Festung mit Ringmauer und Wachtürmen sowie die Gebäude des Tempelzentrums. Unterhalb der Ruinen erstrecken sich in regelmäßigen Abständen rund 7000 Terrassenfelder mit steinernen Stützmauern, die sich für Höhenlinien um den Berghang ziehen. 


Zu diesen Gebäuden gab es eine Beschilderung: das Krankenhaus 



Wir benötigen ca. 2 Stunden, um an die Spitze des Berges zu kommen und hatten am Ende noch zwei enge Tunnel zu durchqueren. 

Als wir auf dem Bergrücken waren, änderte sich das Wetter, leichter Regen zog auf und ein wunderschöner Regenbogen war zu sehen. 



Wir trafen ein Männerpaar aus Deutschland, das uns freundlicherweise mit ihrem Auto zurück nach Cusco nahmen. Eine nette Begegnung und ein reger Austausch mit Tipps für den weiteren Verlauf unserer Reise.

Oberhalb von Pisac hat man einen Blick in das fruchtbare Tal

Am Sonntag waren wir im Bischöflichen Museum, das in einem Gebäude untergebracht ist, welches  auf den Mauern eines ehemaligen Inkapalastes steht.In diesem Museum findet man wunderbare Beispiele für die indianische Malschule von Cusco.
Während der Kolonialzeit wurden überall Kirchen, Paläste und Kloster errichtet, für deren Innenausstattung man sakrale Gemälde benötigte. Da die Nachfrage mit europäischen Gemälde nicht befriedigt werden konnte, begannen Vertreter kirchliche Orden in Peru im späten 16. Jahrhundert damit, einheimische Talente zu fördern und auszubilden. Mestizen und Indigenas lernten europäische Mal-Techniken kennen und begannen die Vorlagen der europäischen Meister zu kopieren. Mit der Zeit entwickelte sich ein eigener Stil der traditionelle europäische Stilelemente mit Motiven aus der indigenen Mythologie sowie der einheimischen Flora und Fauna verband.

Das Kleid Marias hat die Form einer Glocke oder eines Berges. Die Indigenen verehrten Berge als heilig.

Das Innere des bischöflichen Museums

Dies ist ein Bild eines berühmten Zyklus', der aus mehreren großen Gemälden besteht und  einen Fest-Umzug an einem religiösen Feiertag in Cusco darstellt. Er zeigt die Beteiligung auch der indigenen Bevölkerung an diesem katholischen Feiertag.

Besonders prächtig hervorgehoben hat der Künstler eine Gruppe von Indigenen, die sich den Spaniern besonders angedient hatten.
Typische Merkmale der Cuscoer Kunstwerkstatt sind:
- aus europäischen Gesichtszügen wurden Mestizen-Gesichter.
- Gewänder und Kleidung sind mit reichen Ornamenten meist aus Goldbesatz oder gehämmerten Goldplättchen geschmückt.
- wichtige Motive werden proportional größer dargestellt, Nebensächlichkeiten kleiner.
- Meist werden religiöse Themen dargestellt.

Kurzer Aufstieg zum Platz San Cristobal.

Im Glockenturm der Kirche San Cristobal.

In der Kirche hängt ein Gemälde mit Christus im weißem Rock. Diese Darstellung findet man häufig und zeigt die Herkunft des Gemäldes auf der Cuscoer-Schule an.

Die Kirche San Cristobal ist auf den Grundmauern eines Palastes eines Inkafürsten errichtet. Von hier aus hat man einen schönen Blick fast über die gesamte Stadt.

Hier hatten wir ein vorzügliches vegetarisches Mittagessen.

Besuch der Kirche und des Klosters Santo Domingo
Ursprünglich hieß der Ort Inticanti und war die Residenz des ersten Incas Manco Capac. Der Tempelpalast war der Sonne geweiht und das wichtigste Heiligtum Cuscos. Vor der Eroberung durch Pizarro 1533 waren die Mauern des Sonnentempels mit Goldplatten bedeckt und im Garten des Tempels war alles, was das Reich bot in Gold und Silber nachgebildet. 
Im Haupttempel waren die Mumien der verstorbenen Inka auf einem goldenen Thron aufgestellt. 
Im Kloster und der Kirche Santo Domingo sind Teile des Tempelviertels erhalten geblieben.
Klosterhof mit Kreuzgang

Blick auf zwei Tempel, die innerhalb der Klosteranlage erhalten geblieben sind. Im Originalzustand waren sie mit Strohdächern bedeckt.

Die typischen trapezförmigen Nischen hier des Regenbogentempels. Stellt man sich auf den Stein, kann man durch eine Öffnung und durch einen weiteren Tempel hindurchsehen.

Der Blick durch das Tempelfenster verdeutlicht, wie exakt die Inka-Architekten gearbeitet haben.

Die Kirche Santo Domingo steht auf den Grundmauern des einst prächtigsten und prunkvollsten Sonnentempel der Stadt.
Die Räume des Klosters Santo Domingo beherbergen weitere Exemplare der Cuscoer Malwerkstatt, vor allem Gemälde mit religiösem Hintergrund. Eine Ausnahme ist ein Gemälde, dass das Zusammentreffen von Atahualpa und den spanischen Eroberern zeigt.


An diesem Bild ist interessant und ungewöhnlich, dass die Dreifaltigkeit von Jesus, Gott und Heiligem Geist mit drei identischen Jesusdarstellungen umgesetzt wird.

Eine verklärende Darstellung des Zusammentreffens von Atahualpa mit den spanischen Eroberern und Vertretern der Kirche.


Einige  Schnappschüsse aus der Stadt Cusco am Sonntag:

Ein Aquädukt aus der Kolonialzeit, auf dem Weg nach Saqsaywaman.


Die Anwohner haben die Straße mit hübschen Blumentöpfe dekoriert. Das Schild zeigt unser zweitliebstes fast vegetarisches Restaurant in Cusco.







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