Cusco
Die mehr als 400.000 Einwohner zählende Hauptstadt des gleichnamigen Departments liegt im südlichen Anden-Hochland auf 3430 m Höhe. Das einstige Herz des Inkareichs hat jede Menge präkolumbianischer und kolonialer Sehenswürdigkeiten, eine reizvolle Altstadt und eine sehr gute touristische Infrastruktur. Cusco ist somit der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge z.B. nach Machu Pitcchu.
Cusco war die Hauptstadt des Inka-Reichs im 16 Jahrhundert. Nach dem Abzug der Spanier verlor die Stadt an Bedeutsamkeit. Erst mit der Entdeckung von Machu Picchu und mit der Möglichkeit, sie mit dem Flugzeug zu erreichen, hat die Stadt seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts wieder an Bedeutung gewonnen. Sie ist heute touristischer Hotspot in Peru mit 3 Millionen Touristen jährlich und gilt zudem als eine der schönsten Städte Perus.
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| Der zentrale Platz von Cusco mit der Kathedrale |
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| Die zweite imposante Kirche am Plaza de Armas ist die La Compania de Jesus. |
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| Dem Rebellenführer genannt Túpac Amaru wurde vor ein paar Jahren ein Denkmal am Zentralplatz errichtet. Auf einem alten Foto haben wir gesehen, dass vor Jahrzehnten auf dem Platz seltsamerweise ein Denkmal mit einem nordamerikanischen Indianer gestanden hat. |
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| Gasse in Cusco |
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| Blick auf Häuser und Kirchen am Plaza de Armas. |
"Sexy woman", das ist die Eselsbrücke, um den archäologischen Park zu kennzeichnen, der sich oberhalb von Cusco befindet. Das Zentrum von Cusco liegt im Tal und ist von Bergen umgeben. Die Siedlung ziehen sich mittlerweile fast auf sämtliche Berghöhen hinauf.
Die interessante Ausgrabungsstätte kann man zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichen. Für für Neuankömmlinge ist es etwas anstrengend, da sie sich erst an die dünne Luft in dieser Höhe gewöhnen müssen. Über Treppen und kleine Gassen kommt man schließlich aus der Stadt heraus und zu Aussichtsterrassen, von denen man eine fantastische Sicht über das gesamte Stadtgebiet hat.






Die Ruine der Inka-Festung Saqsaywaman ist heute eine der bedeutendsten Sehens-würdigkeiten aus der Inkazeit. Sie liegt etwa 3 km oberhalb des Stadtzentrums. Die Anlage sollte als Repräsentationsort dienen und als militärische Befestigung, den am meisten gefährdeten Zugang zur Stadt schützen. Gegen eine Deutung als Verteidigungsanlage sprechen indessen Bauformen, die am ehesten auf Heiligtümer hinweisen, wie Nischenplätze, kreisförmige Arenen von etwa 100 m Durchmesser und ausgebaute Treppen in einzeln stehenden Felsblöcken. Während der spanischen Eroberung wurde die Anlage teilweise zerstört, die Bausubstanz wurde seitdem durch Erdbeben weiter beschädigt. Als Erbauer der Stätte gelten die Inka Pachacútec Yupanqui und Túpac Yupanqui. Während der 70-jährigen Bauzeit in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts sollen nach Angaben von Pedro Cieza de León 20.000 Menschen daran gearbeitet haben.
Samstag, der 14. Oktober
Heute haben wir außerhalb von Cusco drei weitere interessante Inkastätten besichtigt. Wir sind mit einem lokalen Bus 8 km in die Berge zur ersten Stätte gefahren, sind dann zu Fuß in die Stadt gewandert und haben dabei zwei weitere Inkaplätze erkundet.
Die Sonne hat geknallt, so dass wir jetzt schön verbrannte Gesichter haben.
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| Bei der kleinen Ruinenstätte Tambomachay handelt es sich vermutlich um ein Wasserheiligtum. Kristallklares Wasser unterirdischer Quellen speist heute noch die Becken der Anlage, die aus vier Wänden mit trapezförmigen Nischen besteht, die terrassenförmig übereinander angeordnet sind. |
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| Klassenausflug am Samstag zum Wasserheiligtum |
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| Wasserheiligtum oder Jagdsitz der Inka, da schriftliche Dokumente fehlen, ist man auf die Interpretation der wenigen Funde angewiesen. |
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| Die sog. rote Festung liegt auf 3660 m Höhe und diente den Inka als Stützpunkt, an dem Waren umgeschlagen wurden, sich Stafetten-Läufer ausruhten und Reisende übernachten konnten. Mit dieser halbkreisförmigen Anlage konnte man die Umgebung kontrollieren. |
Qenqo, mit Labyrinth oder mit Zickzack übersetzt. ist eine Kultstätte mit einem 6 m hohen Steinblock, der laut den Einheimischen vor seiner Zerstörung durch die Spanier einen Puma darstellte. Die Bedeutung der in die Felsen eingesetzten Zeichen ist unbekannt. Ihren Namen verdankt die aus einer Kalksteinwand heraus gemeißelte Anlage einer schlangenförmigen Opferrinne, durch die während der heiligen Rituale geweihtes Wasser, Chica oder Blut in eine Höhle mit glattgeschliffenen Wänden floss. Diese Stelle benutzte man möglicherweise zur Einbalsamierung adliger Toter.


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| Ein Eucalyptuswald oberhalb von Cusco ist ein beliebter Picknick-Platz der Einheimischen. |
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Viel Mühe macht man sich im kleinen Restaurant New Garden mit der Dekoration des Essens.
Heute Abend hatten wir das Treffen mit der Reisegruppe und den Guides, die uns die nächsten vier Tage zum Macchu Pichu führen werden. Das Ganze ist komplett durchorganisiert und an jedes Detail wurde gedacht, so dass uns nach der Präsentation der gesamten Wanderung der Kopf schwirrte. Jetzt haben wir unser Gepäck in drei Teile zerlegt. Eine Tasche bekommt der Porter, den Rucksack lassen wir in der Pension und im Tagesrucksack haben wir alles, was wir während der Wanderung am morgigen Tag benötigen. Ganz schön aufwändig das alles!
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