San Pedro de Atacama
Die Kommune San Pedro de Atacama befindet sich innerhalb der Atacama-Wüste, einer der trockensten und einsamsten Landschaften der Erde. Über eine Fläche von 23.438 km², in zahlreichen kleinen Siedlungen verstreut, gibt es lediglich ca. 11000 Einwohner.
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| In der Fußgängerzone gibt es unzählige Reiseagenturen, die Ausflüge und Mehrtagestouren in die Salzwüste nach Bolivien, zu spektakulären Geysiren oder zum Sonnenuntergang ins Valle de Luna anbieten. - Die Konstruktion der Stadtanlage stammt von den spanischen Eroberern. |
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| Die strahlend weiße Kirche ist eine der wenigen Attraktionen von San Pedro und zählt zu den ältesten Kirchen Chiles. |
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| In San Pedro gibt es nur einstöckige Häuser im Zentrum. |
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| Das Rathaus. Das Zentrum hat die spanische Kolonialverwaltung im späten 16. Jahrhundert inmitten der älteren indigenen Siedlung ihr Verwaltungszentrum errichtet. Die koloniale Siedlung ist gekennzeichnet durch eine Plaza de Armas an der sich Kirche und Rathaus befinden und durch das rechtwinklige Anlagemuster einiger Straßen. |
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| Eine schattenspendende Oase ist der schönste Platz - Plaza de Armas - des Ortes. |
Wir blieben drei Nächte in San Pedro und setzten dann unsere Reise nach Santiago de Chile fort. Die Atmosphäre in der Kleinstadt hat uns gut gefallen. Vor allem die kleinen autofreien Straßen boten ein lebendiges Bild in der Mischung von einheimischen und ausländischen Touristen, Einheimischen und freakigen Typen, die aussahen als wären sie aus den 70er Jahren herbei gebeamt worden. Zwei Abende haben wir mit unseren irischen Reise-Bekannten verbracht. Einmal in einem Restaurant und beim zweiten Mal haben wir uns in die lauteste Kneipe des Ortes begeben. Angeblich konnte man nur hier ein Getränk zu sich nehmen, ohne ein Essen zu bestellen. Wenn man laute Heavy Metal Musik mag, ist man hier genau richtig (Ohrstöpsel einstecken!)
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| Bei Sonnenuntergang war die Sicht klar und der Vulkan Licancabur gut zu erkennen. |
Ein weiterer origineller Typ war Gustavo, das alte Faktotum von „Siete Colores“, der kleinen, gemütlichen Anlage, in der wir zunächst zwei Nächte gebucht hatten. Da er uns, vermutlich ohne Wissen seines Chefs, der sich in Santiago aufhält, eine weitere Nacht vermittelt hatte, kam er in große Schwierigkeiten, als sich plötzlich eine große Reisegruppe über booking.com anmeldete und ihm das Zimmer fehlte, das Gustavo uns unter der Hand vermietet hatte. Gustavo flehte uns an, uns eine neue Unterkunft zu suchen. Pustekuchen! Zusammen mit Michael marschierte der gestresste Gustavo dann los und fragte in der Nachbarschaft nach Unterkünften. Nach mehreren Absagen und durch Michael abgelehnte Absteigen, wurde er bzw. wir fündig. Gustavo musste aber den Aufpreis der teureren Unterkunft vermutlich aus eigener Tasche bezahlen. Wir machten dann netterweise am Nachmittag den Umzug in die neue Unterkunft. Gustavo war uns sehr dankbar und entschuldigte sich viele Male.
Ausflug ins Valle de la Luna
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| Am Ende des Parks stehen die drei Marien - wir befinden uns in einem katholischen Land. Mehr hat die Erosion nicht von ihnen übrig gelassen. In früheren Zeiten soll dies ein Opferplatz gewesen sein, er hat damals aber anders geheißen nämlich: Die Wächter. |
Tal des Mondes“ nennen die Chilenen die verdorrte Steppe der Atacamawüste, weil die weite Landschaft mit ihren grotesken Salzformationen an die Oberfläche des Mondes erinnert. Aufgrund der extremen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht ist hier fast keine Vegetation möglich und die Erde hat anstelle von Pflanzen kilometerweit Salzkrusten zum Vorschein gebracht. Die bizarren Formationen ragen über zwei Meter aus dem Boden – dahinter thronen mächtige Sanddünen.
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| Eine riesige Sanddüne, vom Wind scharf geschnitten. Dahinten das sog. Amphitheater. |
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| Hier sieht man nicht, wie heiß es war. Es waren bestimmt 40° um die Mittagszeit. Irgendwann hatten wir auch nichts mehr zu trinken. |

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| Es war nicht erlaubt, die Sanddünen zu betreten. Deswegen sehen Sie auch noch so unberührt aus. |
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| Der beste Spot für ein Foto! |
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In der Stadt hatten wir uns Mountainbikes ausgeliehen. Innerhalb der Ausleihzeit von 6 Stunden schafften wir es, zum Valle de Luna zu fahren und uns die wichtigsten Spots anzusehen, beziehungsweise zu erwandern.
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| In der Ferne sieht man die Hochebene mit den Vulkanen. Dort ist auch die Grenze mit Bolivien. Der Weg führt aus dem Valle de Luna zurück nach St. Pedro. |