Fahrt nach La Paz
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| Blick aus dem Bus auf Copacabana |
Am 16. November sind wir mit einem lokalen Bus von Copacabana nach La Paz gefahren. An einer Stelle musste der Bus über den Titicacasee mit einer abenteuerlichen Fähre übersetzen. Einige Fahrgäste blieben im Bus. Die Mehrheit stieg aus, kaufte eine Fahrkarte und ließ sich mit einem kleinen Personenschiff auf die andere Seite bringen.
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| Hier geht es auf das kleine Personenboot |
Bevor wir das Zentrum der Hauptstadt Boliviens erreichten, fuhr der Bus durch das gigantisch, große El Alto-Viertel, in dem sich die arme, indigene Bevölkerung angesiedelt hat. Fast alle Häuser sind unverputzt, viele befinden sich noch im Bau, Straßen sind häufig nicht asphaltiert, es gibt nur wenige Geschäfte.
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| Erster Blick auf La Paz |
Die Stadt La Paz liegt im Municipio La Paz in dem rund 400 Meter tiefen Canyon des Río Chokeyapu, der in die umgebende Hochebene des Altiplano eingeschnitten ist und sich zu einem Talkessel mit einem geschützten und angenehmen Klima weitet. Auf der Hochebene westlich von La Paz ist die Stadt El Alto entstanden, die mit 848.840 Einwohnern (Volkszählung 2012) inzwischen größer ist als La Paz.
Der Höhenunterschied zwischen den weiter talabwärts gelegenen südlichen Stadtteilen mit vielen Villen und dem Stadtrand am oberen Ende des Talkessels beträgt knapp 1000 m. Zwischen der Höhenlage der Wohnviertel und dem sozialen Status ihrer Bewohner existiert eine eindeutige Beziehung: je höher die Lage, desto ärmer die Bewohner. Bei einer durchschnittlichen Abnahme der Temperatur um 0,6 °C je 100 m liegt die Differenz zwischen den tiefsten und den höchsten Wohnlagen bei immerhin 6 °C im Jahresmittel. (Wikipedia)
Der Blick in den Talkessel und die umliegenden Hügel, die vollständig zugebaut sind, ist atemberaubend. Auch die Schweizer Seilbahnen sieht man sofort. Vom Rand der Stadt geht es dann bis zu 1000 Meter tiefer ins Zentrum. Unser Bus war eine regelrechte Dreckschleuder und stieß beim stetigen Abbremsen stoßweise schwarzen Rauch aus. Endstation war für uns die Station Cementario. Wir nahmen unsere Rucksäcke auf und marschierten weiter den Berg hinab ins alte, touristische Zentrum.
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| Fußgängerzone im touristischen Zentrum |
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| Der Hexenmarkt ist eine der touristischen Attraktionen, aber er wird vor allem von Einheimischen aufgesucht. Die Föten der Lamas werden z.B. bei einem Hausneubau ins Fundament gelegt. Das soll Glück bringen. |
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| Einen ähnlichen Kabelsalat sahen wir zuletzt in Old Delhi. |
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| Beim Hausbau ist so einiges möglich. |
Ähnlich wie in Cusco ist die touristische Infrastruktur in La Paz sehr gut. Wir folgten dem Tipp unseres Loose-Reiseführers und fanden zwei engagierte und freundliche Damen, die uns bestens informierten und bei denen wir eine Mountainbike-Tour und die Besichtigung von Tiwanaku buchten. Ausstehend ist noch die Exkursion in die Salzwüste und die organisierte Weiterfahrt nach Chile. Man kann es sich so einfach machen …
Mit dem Mountainbike auf der „Todesstraße“
Neben der Wanderung auf dem Inka Trail hat sich die spektakuläre Radfahrt mit einem Höhenunterschied von 3350 m als fester Bestandteil einer Südamerika-Reise etabliert, sagt unser Reiseführer. Jährlich sollen über 30.000 Touristen an diesem Spektakel teilnehmen (vor der Pandemie). Wir waren auch dabei! Ein Kleinbus holte uns morgens vom Hotel ab und brachte uns zum Startpunkt La Cumbre auf 4670 Metern.
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| Blick vom La Cumbre-Pass ins Tal. Der erste Teil der Strecke ist zu sehen. Ca. 25 km fährt man auf Asphalt. Dann muss eine Steigung überwunden werden. Dazu werden Räder und Fahrer wieder in den Bus verfrachtet. |
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| Der Guide gibt die Einweisung in Englisch, sehr schnell und so überakzentuiert, das es schon wieder komisch ist. |
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Startpunkt der sogenannten Todesstraße. Bei tief liegenden Wolken ist kein Blick ins Tal möglich. Wir sind in unserer Tourgruppe die Ältesten. Die meisten jungen Männer jagen los und nach wenigen Minuten gibt es schon den ersten Unfall.
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Die Strecke auf der Todesstraße ist 32 km lang und sie ist nicht asphaltiert. Stattdessen liegen sehr viele Steine und Schotter auf dem Weg und teilweise ist der Abgrund ins Tal nicht mit Leitplanken gesichert. Mit guten Mountainbikes, d.h. dicken breiten Reifen, guten Bremsen und einer Federung kann eigentlich nichts schief gehen. Vorausgesetzt ist natürlich Erfahrung im Umgang mit dem Fahrrad. Ein Genuss ist die Fahrt eigentlich nicht, denn man ist damit beschäftigt, das Rad auf dem Schotterweg so zu steuern, dass man die beste Wegstrecke findet. Auch ist das ständige Bremsen anstrengend für die Handmuskulatur. So kann man eigentlich nicht die interessante Landschaft genießen, die immer subtropischer mit der entsprechenden Vegetation wird. Bei der Fahrt und der Ankunft in den Yungas kann man Temperaturunterschiede bis zu 25° erleben.
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| Der Fluss im Tal ist ein Zufluss zum Amazonas. |


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| Paraguayische Strafgefangene aus dem Chaco-Krieg mussten die Straße in den dreißiger Jahren des 20 Jahrhunderts errichten, damit La Paz mit Agrarprodukten aus dem östlichen Andenvorland versorgt werden konnte. |
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| Aufgrund der starken und wegen des Klimawandels zunehmenden Regenfällen in der Regenzeit kommt es immer wieder zu Berg-Abgängen,. Die Straße wird dadurch verschüttet oder bricht ab. Befestigungen werden vorgenommen, die von den Gemeinden finanziert werden, finanziert aus den Einnahmen der hohen Eintrittsgebühren zur Benutzung der Strecke. |
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| Auf keiner Andenstraße verunglückten mehr Autofahrer – jährlich waren auf dem Teilstück La Cumbre - Coroice rund 300 Tote zu beklagen. Autofahrern verlangte die rutschige Lehmpiste ihr ganzes Fahrkönnen ab, wenn sie an den wenigen Ausweichstellen und immer nah am Abgrund um jeden Zentimeter Platz kämpfen mussten. Seitdem 2007 eine 120 Million $ teure asphaltierte Umgehungsstraße eingeweiht wurde, ist die Benutzung der Todesstraße für motorisierte Fahrzeuge offiziell verboten und den Mountainbikern überlassen. |

In Yolosa in den Yungas angekommen, gab es zunächst für uns ein Bier in einer Straßenkneipe, während die Fahrräder gereinigt wurden. Dann ging die Busfahrt ein kurzes Stück weiter zu einem Hotel, in dem ein einfaches Mittagsessen bereitgestellt war. Hier gab es auch Duschen und einen großen Swimmingpool. Es machte Spaß, sich bei dem heißen Klima im Wasser zu bewegen und den einheimischen Familien bei Wasserspielen zuzuschauen.

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| Palmen und Farne im feucht-warmen Klima. Noch immer zählen die Yungas zu den wichtigsten Koka-Anbaugebieten des Landes. Das regenreiche Klima mit hohen Temperaturen ermöglicht jährlich vier Ernten. Mit den hohen Marktpreisen für Koka können jedoch die anderen dort angebauten Produkte wie Citrus-Früchte, Kaffee und Bananen nicht konkurrieren. Der Versuch, die Anbauflächen mit Gewalt zu reduzieren, stieß auf den energischen Widerstand der Kleinbauern. |
Der Ausflug nach Tiwanaku
Wir besuchten Tiwanaku im Rahmen einer organisierten Tour. Dazu fuhren wir mit einem Kleinbus circa 70 km aus La Paz heraus, über El Alto Richtung Titicaca See. Zunächst besichtigten wir zwei Museen, um anschließend über das Ruinengelände zu gehen. Die Führung durch einen sehr engagierten älteren Guide war in Englisch und in Spanisch gehalten. Zwischendurch gab es ein Mittagessen und dann die Besichtigung einer etwas entfernten Stätte, in der vor allem perfekt bearbeitete Steine und Tore lagerten, die noch nicht in Gebäuden eingesetzt waren - eine Art Bauhof. Die Reisegruppe war sehr divers zusammengesetzt mit Personen aus südamerikanischen und aus europäischen Ländern. Insgesamt eine lohnenswerte Tour, wenn man sich für alte Kulturen interessiert.
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| Der Blick durch ein Tor auf einen Monolithen. |
Tiwanaku ist eine bedeutende präkolumbische Ruinenstätte nahe der Ortschaft Tiawanacu. Als eine der wichtigsten archäologischen Stätten Südamerikas wurde sie im Jahr 2000 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Tiwanaku war das urbane Zentrum des Tiwanaku-Staats und damit architektonisches Monument, Pilgerziel und politisches und wirtschaftliches Zentrum zugleich. Erst etwa 7 % der einstigen Stadt wurde freigelegt und von Archäologen untersucht.  |
| Ein Wandbild im Museum zeigt die wichtigsten historischen Stätten von Tiwanacu. |
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| Der sog. Mönchs-Monolith. Das untere Band zeigt Krebse, die die Verbindung zum Pazifik anzeigen sollen. |
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Der Monolith befindet sich auf einer erhöhten sowie ummauerten Plattform Kalasaya mit weiteren Monolithen und dem Sonnentor. Der Ponce-Monolith besteht aus Andesit. Er ist ein sog. Präsentationsmonolith. Die Statue hält in der linken Hand einen Qiru - ein Trinkgefäß - und in der rechten Hand ein Schnupftablett. Außerdem trägt sie ein Stirnband und nicht wie manchmal behauptet einen viereckigen Hut.
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| Die Mauern der erhöhten Plattform. Angeblich eine dilettantische Rekonstruktion. |
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| Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Sonnentor. Es ist 2,85 m hoch und 3,82 m breit und wurde in handwerklich perfekter Steinbearbeitung aus einem einzigen Andesitblock hergestellt. Es wurde im Jahr 1908 wieder aufgerichtet. Sein Gewicht wird auf neun Tonnen geschätzt. An ihm findet sich ein Fries mit einer frontal abgebildeten menschlichen Figur, die in ihrer rechten Hand einen Gegenstand hält, der als Speerschleuder identifiziert wurde. Nach Ansicht von einigen Autoren soll es sich bei der Figur um den Schöpfergott Wiraqucha oder den Wettergott der Aymara Thunupa handeln. |
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Der Bennett-Monolith ist 7,3 m groß und besteht aus Sandstein. Die Körperikonografie des Monolithen zeigt unter anderem die für die Tiwanaku-Ikonografie typische „frontal-abgebildete Figur“, die von subsidiären Figuren umgeben ist. Er wurde im „versunkenen Hof“ des halbunterirdischen Tempels vorgefunden und ist einem bestimmten Monolithen-Genre der Tiwanaku-Kultur zuzuordnen, den sogenannten Präsentationsmonolithen. Der Monolith soll 373 n. Chr. errichtet worden sein. Die Stele hält in der einen Hand ein spezifisches Tiwanaku-Trinkgefäß und in der anderen ein Schnupftablett. Der Anthropologe Alan Kolata interpretiert die Bennett-Stele als eine aufwendig verzierte und „gekrönte“ Menschenfigur. Nach Kolata seien vermutlich die Hauptgrundsätze der staatlichen Weltanschauung und Kosmologie der Tiwanakaner in der Stele kodiert. Zudem würden einige der Figuren auf der Benett-Stele blühende Pflanzen zeigen.
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Das historische Tiwanaku war das religiöse und administrative Zentrum von vorinkaischen Kulturen rund um den Titicacasee in der Zeit von 1500 v. Chr. bis 1200 n. Chr. Die Sprache war vermutlich Puquina. Die ersten Besiedlungsspuren stammen aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. Um 300 v. Chr. begann Tiwanaku zu einem Zentrum für Religion und Kultur anzuwachsen und fand seinen Höhepunkt zwischen 600 und 900 n. Chr.
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| Sieben Stufen führen auf die Plattform des durch Abbau von Mineralien stark zerstörten Hügel. |
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| Akapana ist ein vollständig künstlich angelegter terrassierter Plattformhügel. Obwohl diese Monumentalkonstruktion häufig als Pyramide beschrieben wird, besteht der Komplex tatsächlich aus sieben überlagerten, mit Erde gefüllten Plattformen, die steinerne Stützmauern von sukzessiv kleiner werdender Größe umgeben. Zusammen mit Pumapunku dominierte Akapana einst den Kern von Tiwanaku. Die Anlage diente astronomischen Zwecken. |
In seiner Blütezeit reichte der Einfluss von Tiwanaku von der Atacama-Wüste an der pazifischen Küste bis zur Provinz Cochabamba sowie in Teile des heutigen Argentiniens hinein. Am Ende des ersten Jahrtausends fiel Tiwanaku einer klimatischen Veränderung und der damit verbundenen Dürreperiode zum Opfer. Diese führte dazu, dass die Stadt für viele Jahre verlassen wurde. Anders als zuvor durch Posnansky angenommen, lag Tiwanaku nicht direkt am Titicacasee, sondern war auf Regenlandwirtschaft angewiesen, wozu in den Feldern um Tiwanaku fortschrittliche Bewässerungs- und Speichersysteme errichtet wurden.
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| Der halbunterirdische Tempel: Kennzeichnend für diese Konstruktion ist die Symbolik der „eingebetteten Köpfe“ (heute insgesamt noch 175), die im Mauerwerk des „versunkenen Hofes“ eingelassen sind. Im Jahr 1932 wurde bei Ausgrabungen des halbunterirdischen Tempels der 7,3 m hohe Bennett-Monolith entdeckt. |
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| Man nimmt für gewöhnlich an, dass die verschiedenen Köpfe unterschiedliche ethnische Gruppen repräsentieren. |
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| Drei Stelen stehen im Zentrum des abgesenkten Hofes. Das untere Band des großen Monolithen zeigt zwei Pumas. Das Gesicht besteht aus Schlangen. |
Als die Inka das Gebiet erreichten, fanden sie Tiwanaku bereits verlassen vor. In der Spanischen Kolonialzeit wurde das historische Areal geplündert und bis ins 20. Jahrhundert hinein als Steinbruch benutzt. Die Archäologin Nicole Couture schätzt, das 20.000 bis 30.000 Einwohner im Gebiet von Tiwanaku gelebt haben.
Bilder aus dem Zentrum von La Paz
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| Blick aus dem Hotelfenster auf den schneebedeckten Illimani (6439m) bei Sonnenuntergang. |

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| Die Fassade der Iglesia de San Francisco. Der Wiederaufbau aus Stein zwischen 1743 und 1784 wurde mit den Spenden von Minenbesitzern finanziert. Die Barockfassade zeigt Naturmotive wie Pinienzapfen, Früchte und Vögel. |
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| Die Kirche San Francisco ist ein zentraler Punkt am Boden des Kessels. Unser Hotel lag nur 5 Minuten bergaufwärts entfernt. |
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| Der schöne Murillo-Platz mit einer angenehmen, fast kleinstädtischen Atmosphäre. Im Hintergrund die zweitürmige Kathedrale von 1835 sowie der Regierungspalast. |
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| Bei unserem Besuch des Plaza Morillo gerieten wir in eine Feierstunde eines nationalen Gedenktages. Die Soldaten standen in traditioneller Uniform über eine Stunde in der prallen Sonne, bis endlich ein Minister erschien und eine patriotische Rede auf die Größe Boliviens hielt. |
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| Das Zentrum der Altstadt ist der Plaza Murillo. Dieser strahlt provinziellen Charme aus, obwohl sich im Hintergrund die wichtigsten Regierungsgebäude Boliviens befinden. Der schwarze Würfel gehört zum Parlamentsgebäude. |
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| Eine Plastik auf dem Platz vor dem Stadttheater. |
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| Die enge Calle Jaen vermittelt mit ihrem Kopfsteinpflaster, den weiß getönten Häusern mit den kleinen Balkonen und den roten Ziegeldächern einen Eindruck des kolonialen Boliviens. |
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| Mamani Mamani gibt den traditionellen Formen ein farbenfrohes Gesicht. |
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| Die Kunstgalerie von Mamani Mamani |
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| Mamani Mamani himself in seiner Galerie |
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| Der Innenhof des modernen und sehr sehenswerten ethnologischen Museums. |
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| An der Süd-Westseite des Plaza Murillo steht eines der schönsten Bauwerke der Kolonialzeit, der Palacio de Los Condes de Arana, in dem das nationale Kunstmuseum untergebracht ist. Wir besuchten das Museum und gingen durch die aktuelle Ausstellung über bolivianische Künstlerinnen. Sie war sehr sehenswert. |
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| Der Innenhof des ehemaligen Palastes |
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| Der Innenhof des Museo National de ARTE |
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| Der Paseo Prado führt zum Plaza San Francisco |
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| Der Paseo Prado liegt an der Avenida des 16. Juli. |
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