Uyuni und die Salzwüste
Mit dem Nachtbus sind wir von La Paz nach Uyuni gefahren, circa 550 km Richtung Süden. Morgens erlebten wir den Sonnenaufgang im Bus. In Uyuni angekommen - Michael hatte trotz der bequemen Liegesitze nicht schlafen können - frühstückten wir in einem Restaurant. Gegen 10 Uhr ging die Tour mit dem Jeep los. Wir waren zu siebt im Wagen. Der Fahrer, der Guide Iwan, die Irländer Rosa und Rory, der in den USA lebende Inder Shey und wir zwei. Gebucht hatten wir die Tour in La Paz. Jeeptour durch den Süden Boliviens, mit dem Besuch einiger Attraktionen, Verpflegung, zwei einfache Übernachtungen sowie den Transfer nach St. Pedro de Atacama in Chile. Zunächst ging es zum Eisenbahnfriedhof.
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| Ein Alien aus den gleichnamigen Filmen komplett aus Altmetall zusammengebaut am Randes des Eisenbahnfriedhofs. |
Im Jahr 1872 wurde mit dem Bau der Ferrocarril de Antofagasta a Bolivia, der ersten Eisenbahnstrecke Boliviens, begonnen. Sie diente dazu, Rohstoffe wie Natriumnitrat und andere Salze, aber auch Metalle wie Kupfer, Silber und Gold, aus den Minen im Landesinneren in die Hafenstädte am Pazifischen Ozean zu transportieren. Als die Bahnstrecke am Ende des 19. Jahrhunderts Uyuni erreichte, wurde in der Stadt ein Eisenbahnbetriebswerk errichtet. Uyuni entwickelte sich zu einem wichtigen Eisenbahnknoten. Etwa in den 1940er Jahren brach die örtliche Industrie zusammen, die meisten der Edelmetallminen wurden von den Betreibern aufgegeben. (wikipedia)
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| Auf dem größten Eisenbahnfriedhof der Welt in Uyuni. |
Nach dem Eisenbahnfriedhof ging es nach Cochani, wo Iwan uns in einem kleinen Betrieb über die Salzgewinnung informierte. Dort gab es auch ein Mittagessen. |
| Der Salar de Uyuni liegt im Südwesten Boliviens auf einer Höhe von 3653 m und gehört zu den Landschaften des Altiplano. Der Eingangsbereich der Salzwüste mit Fahnen aus aller Welt - ein beliebtes Fotomotiv. |
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Mit einer Fläche von 10.582 km² hat das Becken eine größere Flächenausdehnung als beispielsweise Niederbayern. Die unter der Oberfläche liegende Sole reicht „bis zu 72 Meter“ oder sogar „mindestens 121 Meter“ in die Tiefe. Sie ist die größte Salzfläche der Welt. Mit gleißender Helligkeit am Tag und sehr kalten Nächten ähnelt der Salar de Uyuni äußerlich einem zugefrorenen See. Er ist so gut wie frei von jeglicher Art von Lebewesen, aber Brutplatz einiger nur in Südamerika vorkommender Flamingo-Arten. Während der Regenzeit kann die Salzkruste lokal mit mehreren Dezimetern Wasser bedeckt sein; etwa von Ende Juni bis zum Beginn der Regenzeit Anfang Dezember ist der Salar trocken.
 | Markus kämpft gegen einen Saurier. Hier wird die Trickproduktion verraten !
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| Man braucht vor allem ein paar gute Ideen und einige Requisiten. Beim Fotografieren hilft ein gutes Auge. |
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| Inmitten der Salzpfanne, etwa 80 Kilometer von Uyuni entfernt, liegt die Isla Incahuasi (Quechua für Haus des Inka), die für ihre vielen meterhohen und teilweise mehr als 1200 Jahre alten Säulenkakteen bekannt ist. In der Trockenzeit kann sie über Colchani mit dem Fahrrad erreicht werden, bei noch bis zu 20 Zentimetern Wasserbedeckung auch per Jeep. |
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| Die nahezu verlassene Stadt Julaca. Hier wurde einst Borax abgebaut. |
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| Ein Junge kurz vor acht Uhr auf dem Weg zur Schule. In dem Dorf gibt es noch 200 SchülerInnen. |
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| Zwei Jungen vor ihrem Klassenzimmer. |
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| Endlich haben wir es mal geschafft, ein Foto von einem scheuen Vikuna zu machen. Sie stehen in Peru und in Bolivien unter Naturschutz. |
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| Lamas sind einfacher zu fotografieren, allerdings heben sie so selten den Kopf, und wenn sie sich gestört fühlen, drehen sie einem ganz schnell das Hinterteil zu. |
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| Lamas waren für diese beiden Herren kein Thema. Eher ging es um die Arbeitsbedingungen bei Intel in Phoenix oder bei Scherr in Saarbrücken. |
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| Ein Vogel Strauß mit seinen Jungen - nicht im Bild - zwischen einer Herde Lamas. Zum Glück hat Michaels Kamera ein gutes Objektiv. Die meisten, älteren Handy-Kameras versagen hier. |
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| Ein gestrandeter Saurier und man beachte die beiden Herren. |
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| Nein, das ist kein moosbewachsener Stein, sondern eine Pflanze. |
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| Eine der zahlreichen Vulkanberge auf dem so genannten Ring of Fire. Und ganz klein sieht man unsere Reisebekanntschaften aus Dublin. |
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| Ein weiterer Salzsee. |
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| Wir besuchten mehrere Seen, in denen sich große Gruppen von Flamingos aufhielten. Auch nicht so einfach zu fotografieren, wenn man kein gutes Objektiv hat. |
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| Die sogenannte Rote Lagune ist ein Rückzugsort für Flamingos. Die rote Farbe des Sees entsteht durch Plankton, das auch den Flamingos ihre rote Farbe verleiht. |

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| „El Arbol de Piedra“. Dieses Naturdenkmal ist eine geomorphologische Formation in der Form eines Steinbaums, der durch Winderosion entstanden ist. |
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| Flamingos in der roten Lagune |
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In dieser Region im Süden Boliviens gibt es auch Geysire.
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| Hier blubbert und spritzt es! |
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| Sonnenuntergang am See. Dieser liegt gegenüber von unserer einfachen Unterkunft. |
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| Unterhalb unserer Herberge befanden sich heiße Quellen. Nach dem Essen entspannte sich unsere Reisegruppe in dem heißen Becken und bestaunte den leuchtenden Vollmond. |
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| An dieser Stelle fand unser Abschiedsfoto statt. Im Hintergrund ein Vulkan, der schon zur Hälfte zu Chile gehört. Wenige 100 Meter entfernt ist die erste Kontrollstelle der bolivianischen Grenze. Später gab es dann die zweite Kontrollstelle, dann kam erst die chilenische Grenze und dann die chilenische Kontrollstelle. An der chilenischen Grenze warteten viele Reisebusse. Dort wurden alle aufgenommen, die die Reise durch den Süden Boliviens unternommen hatten und sie in Chile fortsetzen wollen. An der chilenischen Grenzstelle wurde vor allem kontrolliert, ob man Lebensmittel mitführt. Jede kleine Nusstüte wurde untersucht und in den von uns beobachteten Fällen genehmigt. Nachdem wir stundenlang auf bolivianischer Schotter- und Sandpiste gefahren waren, waren wir etwas verwundert, dass es auf chilenischer Seite asphaltiert, mit üblicher Straßenbeschilderung, weiterging. Den Chilenen geht es halt deutlich besser als den Bolivianer. - Wir kamen bereits gegen 11:00 Uhr in Sankt Pedro de Atacama an. |
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