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Freitag, 29. März 2024

Bogota, letzte Station unserer Südamerika-Reise

 Bogota

  1. Höhenlage: Bogotá liegt auf einer Höhe von etwa 2.640 Metern über dem Meeresspiegel und ist damit eine der höchstgelegenen Hauptstädte der Welt.

  2. Bevölkerung: Mit über 8 Millionen Einwohnern ist Bogotá die größte Stadt in Kolumbien und eine der größten in Lateinamerika.

  3. Geschichte: Die Stadt wurde offiziell am 6. August 1538 von dem spanischen Konquistador Gonzalo Jiménez de Quesada gegründet und ist somit eine der ältesten Städte in Südamerika.


Wir wohnten im Stadtviertel Candelaria. Am Rande dieses Viertels an einer abschüssigen Straße. In einem Haus mit kolonialer Vergangenheit.

  1. La Candelaria: Das historische Viertel La Candelaria ist ein beliebtes Touristenziel mit kopfsteingepflasterten Straßen, bunten Kolonialhäusern, Kirchen und Plätzen, die die koloniale Architektur widerspiegeln. Es ist auch der Standort vieler kultureller Veranstaltungen und Festivals in der Stadt.



Bogota ist voll mit interessanten Graffitis. Wandbilder anzubringen, bleibt seit ein paar Jahren straffrei.








Der Bolívar Platz, ein gewaltiger baumloser Platz ist das Herz Kolumbiens. Hier kommen täglich zehn Tausende Tauben und noch viel mehr Menschen zusammen. Nachts -  so haben wir es überprüft, ist der gesamte Platz wie ausgestorben.

Die Kathedrale am Plaza Bolivar, links daneben das Casa del Floreno, ein weiß getöntes Kolonialhaus mit rotem Ziegeldach und Holzgalerie, dass den Ausgangspunkt der Unabhängigkeitsbewegung Kolumbiens bildete

Die Eliteschule Bogotas

Straße in Candelaria

Ein Gebäude im Candelaria ist geschmückt mit den drei heiligen Königen und passend dazu im Hintergrund der Wallfahrtsort Monserrate.



Das spektakuläre Hochhaus steht leer, irgendwelche krummen Geschäfte.




Unser Bußgang am Karfreitag zum Wallfahrtsort Monsserate


Monserrate ist ein markantes Wahrzeichen von Bogotá, das sich auf einem Berggipfel über der Stadt erhebt. Hier sind einige wichtige Informationen über Monserrate:

  1. Lage: Monserrate befindet sich im östlichen Teil von Bogotá und erhebt sich majestätisch auf einer Höhe von etwa 3.152 Metern über dem Meeresspiegel.

  2. Religiöse Bedeutung: Der Berg ist ein bedeutender Wallfahrtsort und beherbergt die Basilika des Heiligen Herrn von Monserrate (Basílica del Señor de Monserrate). Tausende von Pilgern und Touristen besuchen jedes Jahr den Berg, um religiöse Zeremonien abzuhalten und die atemberaubende Aussicht auf die Stadt zu genießen.





Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Berggipfel zu erreichen, darunter zu Fuß, mit der Seilbahn oder mit der Zahnradbahn. Die Seilbahn und die Zahnradbahn bieten eine bequeme Möglichkeit, den Berg zu erklimmen, während der Fußweg eine Herausforderung darstellen kann, aber für viele ein spirituelles Erlebnis ist. - um mit der Seilbahn hoch zu fahren, hätten wir anderthalb Stunden anstehen müssen. Deswegen entschieden wir uns für den Aufstieg zu Fuß, der  anstrengender war als erwartet. Vor allem hatten wir nicht erwartet, das gefühlt halb Bogota an diesem Tag auf den Berg hinauf wollte…






  1. Religiöse Bedeutung: Ähnlich wie Montserrate hat auch Cerro de Guadalupe eine religiöse Bedeutung für die katholische Gemeinschaft in Kolumbien. Auf seinem Gipfel befindet sich eine Statue des Heiligen Pedro Claver, einem Jesuitenmissionar, der im 17. Jahrhundert in Kolumbien tätig war.

  2. Höhe: Cerro de Guadalupe ist etwas niedriger als Montserrate und erreicht eine Höhe von etwa 3.250 Metern über dem Meeresspiegel


Alles war auf dem den Beinen. Allerdings in der Mehrzahl junge Leute, die glaube ich nicht aufgrund ihrer Religiosität an dem Event teilnahmen.

Da so viele Menschen den Berg bestiegen, wurde durch die Offiziellen ein Abstieg durch den Wald gewählt, der am Ende einige Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt war. Trotzdem waren viel zu viele Leute unterwegs. An dieser Stelle benötigen wir circa eine halbe Stunde, um weiterzukommen. Die Menschen bewiesen eine bewundernswerte Geduld und waren im Umgang freundlich und rücksichtsvoll miteinander. 

An dieser Engstelle wird deutlich, warum sich die Menschenmassen an dem Berg kilometerlang aufstauten. Die durch die Enge kann man nur einzeln. Weiter oberhalb war bereits ein Geländer abgebrochen und wohl einige Personen den Hang hinunter gerutscht.




Mittwoch, 20. März 2024

San Andres, Providencia

 


San Andres und Providencia 

San Andrés (span. Isla de San Andrés) ist eine Insel im Karibischen Meer, die zum Staatsgebiet von Kolumbien gehört; die gleichnamige Stadt ist die Hauptstadt des Departamento San Andrés und Providencia. Die Insel liegt rund 770 km nordwestlich der kolumbianischen Küste, aber nur 190 km östlich der Küste Nicaraguas. Von der Nachbarinsel Providencia ist sie etwa 90 km entfernt.

Auf San Andres gibt es nur wenige Sandstrände.


Die Insel liegt im 
Archipel von San Andrés und Providencia, der sich über 349.800 km² ausdehnt. Die Insel wurde sehr wahrscheinlich vor 1527 entdeckt, da sie in Landkarten aus diesem Jahr schon aufgeführt war. Geprägt wird die Insel von einer Bergkette, die sich von Norden nach Süden die Insel von einer Bergkette, die sich von Norden nach Süden zieht, an der höchsten Stelle 55 Meter über dem Meeresspiegel misst und zum Großteil mit Wäldern aus Kokosnusspalmen bewachsen ist. Nur an wenigen Stellen gibt es Sandstrand, die Uferregion besteht hauptsächlich aus zerklüftetem Vulkangestein.



San Andrés wird hauptsächlich von kolumbianischen Touristen besucht, die in der Freihandelszone zollfrei einkaufen können und die touristischen Attraktionen rege konsumieren. 
Ein kleiner Hafen am Marinestützpunkt


Blick von einem Hügel auf den wenig besiedelten Teil der Insel. An der Küste befindet sich der Marinestützpunkt

Die kolumbianische Ruta Nacional 1, besser bekannt als Circunvalar de San Andrés ist eine Hauptstraße die am Rand der Insel mit einer Länge von ca. 28 Kilometer verläuft. Die Hauptstraße beginnt in Zentrum der Stadt San Andrés und führt weiter gegen den Uhrzeigersinn um die Insel herum.



In weiten Bereichen ist die Küste wenig einladend


Mit diesem Roller sind wir zweimal um die Insel gefahren.

Ein großer Teil der Inselbewohner ist sehr arm.
Strand in San Andres Stadt

Zwischenstopp in San Andres nach der Woche auf Providencia. Nur das Gepäck holen und dann weiter nach Bogota.

Providencia 
Providencia (span. für „Vorsehung“, auch Old Providence ) ist eine kolumbianische Insel im Karibischen Meer. Sie ist die zweitgrößte innerhalb der Inselgruppe und Provinz San Andrés und Providencia und liegt ca. 90 km nördlich der Insel San Andrés. Providencia ist 7 km lang, 4 km breit und weist eine Fläche von 17 km² aus.

Am 16. November 2020 zog das Auge des Kategorie-5-Hurrikans Iota nur wenige Kilometer nördlich an Providencia vorbei auf die Küste von Nicaragua zu. Der Wirbelsturm erreichte zu dieser Zeit Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h. Nach einer 14-stündigen Unterbrechung der Nachrichtenverbindungen meldeten vorläufige Informationen eine 98 %ige Zerstörung der Infrastruktur und mindestens ein Todesopfer.  Zum ersten Mal überhaupt wurde damit kolumbianisches Territorium von einem Kategorie-5-Hurrikan getroffen.

Der Suroeste-Strand oder auch South-Beach genannt


Ein Cotton-Tree am South-Beach 



South-Beach - dort haben wir so manche schöne Stunde verbracht. Einmal auch mit  Gesprächen mit zwei Polizisten aus Düsseldorf, einem Schweizer aus St. Gallen und unserem Nachbar Jess aus Brighton. Dieser Strand soll der schönste der Insel sein. Er ist echt perfekt mit allem, was man sich in der Karibik wünschen kann.

Diese Küstenstreifen gehört zu dem Ort, in dem wir eine Unterkunft gefunden haben. Der Sandstrand ist vom Hurricane weggerissen worden und hat sich noch nicht wieder neu gebildet.

Ruine am „Strand“ von Aguadulce

Die Küste von Agua Dulce. Teilweise sichtbar, ein sehr gutes Essenslokal mit hervorragenden Fischgerichten, frisch aus dem Meer.

Wandbild zum Thema Zerstörung und Wiederaufbau nach dem Hurrikan.

Die zwischen 1498 und 1502 entdeckte Insel wurde 1630 von englischen Puritanern besiedelt und war damit eine der ersten englischen Kolonien in der Neuen Welt. Die Siedler stammten aus England und von den Bermuda-Inseln und waren von der Providence Island Company dorthin entsandt worden. Bedeutung erlangte die Insel aber nicht so sehr wegen der dort angelegten und von Sklaven bewirtschafteten Plantagen, sondern weil sie sich aufgrund ihrer Nähe zum spanisch beherrschten amerikanischen Festland und des hervorragenden natürlichen Schutzes durch ein sie umgebendes Riff gut als Ausgangsbasis für Freibeuter eignete, die von hier aus Überfälle auf spanische Schiffe und Häfen durchführten.

Wir nahmen an einer Schnorchel-Tour teil, die von unserem Vermieter organisiert und durchgeführt wurde. Es ging zu drei Schnorchel-Spots, zum Crab Caye und nach der Inselumrundung landeten wir am South Beach.

Der erste Schnorchel Spot war in der Nähe des Morgan Head.


Die Krabbeninsel konnte man besteigen und auf der Spitze des Berges coole Fotos machen. Anschließend haben wir die Insel schnorchelnd umrundet.

Die kleine Insel von der großen Insel aus betrachtet.



Ein Felsen im Meer ist die Brutstätte der Fregatt-Vögel. dieses Foto haben wir vom Boot aus aufgenommen.

Mit dem Boot wird die Insel einmal umrundet.

Gelandet am South Beach

Ein weiterer, schöner Strand ist der Manzanillo Strand im Süden von Provincia.

Hier gibt es ein paarmal in der Woche Livemusik und der Wirt Rolando gibt den Rhythmus vor. Wie in Berlin startete das Konzert erst weit nach 22:00 Uhr. Roland ist ein sehr spezieller Typ, und bei TripAdvisor findet man zahlreiche Stories über ihn.

Ein kleines Boot legte an, und die Fischer brachten ihren Fang zum Restaurant von Roland.

Roland bereitet unser Fischgericht vor. Von den Barracudas konnte er uns nicht überzeugen.

Freundlich, die Köchin in Rolands Restaurant.



Am Eingang des Manzanillo-Strandes

Eine katholische Kirche vor San Isabel. Der Pfarrer begrüßt uns freundlich und zeigte uns die Galerie der früheren Pfarrer.

Im Norden der Insel liegt Santa Isabel, das größte Dorf, von dem man über eine schwimmende „Liebes Brücke“ über den Kanal Aury die nahe Isla Santa Catalina erreicht.


Fregattvogel

Die Holzbrücke nach Santa Catalina.

Zerstörte Mangroven auf Santa Catalina.

Der Weg entlang der Küste von Santa Catalina führt über eine Holzbrücke auf eine kleine Anhöhe mit dieser Marienstatue.


Der Morgan-Head erinnert an die Piratenzeit der Insel.

Hier am Morgan Head konnten wir ungefähr 15 Minuten völlig ungestört schwimmen.

Eidechsen und Leguane sind überall zu finden.

Ein beliebter Cocktail im Restaurant Divino,

Ein perfekter Sonnenuntergang am South-Beach 


Sonntags auf der kleinen Insel: Kirchen und Eidechsen
Wir fuhren um die Insel mit dem Motorrad, bis uns der Sprit ausging. Dabei fotografierten wir verschiedene Kirchen und ab und zu einmal eine Eidechse.

Die Blauschwanz-Eidechse

Der Innenraum einer Kirche. 


Gemeiner Schwarz-Leguan

Aufgrund der  Spenden und Zuwendungen konnten einige Gebäude nach der Hurricane Katastrophe neu errichtet werden.

In dieser Kirche war am Sonntag besonders viel los!

Ein Häuschen in der Umgebung unserer Unterkunft machte einen sehr ärmlichen Eindruck.

Die Tüpfel-Rennechse

Ein wichtiger Platz in Santa Isabel, dem größten Dorf der Insel, gegenüber der Kirche. In der unmittelbaren Umgebung befinden sich gleich vier Supermärkte.

Bogota, letzte Station unserer Südamerika-Reise

  Bogota Höhenlage: Bogotá liegt auf einer Höhe von etwa 2.640 Metern über dem Meeresspiegel und ist damit eine der höchstgelegenen Hauptst...