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Freitag, 29. Dezember 2023

Chile - wieder: Punta Arenas, Puerto Natales, Schiffspassage nach P. Montt

Punta Arenas

Als wir morgens am 28. 12. 23 von unserer Unterkunft aus dem Öko-Viertel in Ushuaia Richtung Hafen starteten, schneite es leicht.  Mit dem Sur-Bus sind wir von Ushuaia nach Punta Arenas gefahren. Dabei haben wir wieder die Grenze nach Chile überschritten -  mit entsprechenden Einreiseformalitäten. Mit einer Autofähre haben wir die Magellanstraße bei starkem Wind überquert. 

Die Fahrt in dem Reisebus nach Punta Arenas dauerte mehr als 10 Stunden. Es war aber auszuhalten, da man einen bequemen und ruhigen Sitzplatz hatte. Abends haben wir noch einen kleinen Bummel durch die Stadt gemacht, in einer Musikkneipe ein leckeres Bier getrunken und eine schlechte Pizza gegessen. Heute geht es weiter nach Puerto Natales - wieder per Bus - wo wir dann morgen Abend am 30.12. auf der Fähre Esperanza einchecken werden. In einer viertägigen Fahrt geht es an der patagonischen Küste entlang nach Puerto Montt, dem Beginn der Autostraße "Carretera Austral" im Norden. 

Punta Arenas auf dem chilenischen Festland und ist mit 125.932 Einwohnern (Stand: 2017) die größte Stadt im chilenischen SüdpatagonienDie chilenische Kolonie wurde am 18. Dezember 1848 gegründet, nachdem Puerto del Hambre durch eine Militärrevolte zugrunde gegangen war. Der Ort diente zunächst als Strafkolonie, später dann als Freihafen, der durch die Entdeckung von Steinkohle (1872) und die Einführung von Schafen durch Engländer immer wichtiger wurde. Im Jahr 1875 betrug die Einwohnerzahl erst 915, im Jahr 1884 bereits 4.000 und es gab 16 Estancias 40.000 Schafe, 6.000 Rinder und 2.000 Pferde.

Denkmal an der Uferpromenade, Thema: Schiffskatastrophe: Nachdem der Norweger Roald Amundsen 1911 den Südpol erreicht hatte, verlagerte Shackleton sein Augenmerk auf die Durchquerung des antarktischen Kontinents von Küste zu Küste über den geographischen Südpol hinweg. Doch auch mit dieser Forschungsreise, die als Endurance-Expedition (1914–1917) bekannt ist, scheiterte er. Das Expeditionsschiff sank 1915 im Weddell-Meer, nachdem es vom Packeis zerdrückt worden war. Durch eine abenteuerliche Rettungsaktion, für die Shackleton weitaus bekannter ist als für seine wissenschaftlichen Beiträge zur Antarktisforschung, konnte er alle Expeditionsteilnehmer vor dem Tod bewahren.

Denkmal zur Erinnerung an die (koloniale) Besiedlung des südlichen Patagoniens am Ufer der Magellanstraße.

Als Station an einer der wichtigsten Handelsstraßen der Erde wurde der Ort wohlhabend. Ihren ersten großen Aufschwung hatte Punta Arenas während des kalifornischen Goldrausches, als sie als Anlaufhafen für die Klipper-Schiffe diente. Nach der Eröffnung des Panamakanals verlor der Hafen seine Bedeutung, jedoch kam gerade rechtzeitig die zweite Aufbruchsstimmung der Stadt, als sie Chiles Zentrum für den Wollhandel wurde.

Um den Plaza de Armas liegen sehenswerte historische Gebäude der Einwanderer aus Europa.

Das Magellan-Denkmal am Plaza de Armas in Punta Arenas.

Oben schreitet der erfolgreiche Magellan aus, unten sitzen geschlagen die Häuptlinge der Ureinwohner.
Als mächtigste wirtschaftliche Akteure der Stadt etablierten sich Ende des 19. Jahrhunderts der aus Asturien eingewanderte José Menéndez (1846–1918), der portugiesischstämmige Walfangunternehmer José Nogueira und die Familie Braun, deren Tochter Sara Braun nach ihrer eigenen Heirat und der ihres Bruders sämtliche Unternehmen der drei Familien unter ihre Kontrolle brachte. Ihre Gesellschaft war maßgeblich an der wirtschaftlichen Entwicklung des südlichen Patagoniens und Feuerlands beteiligt, eine schrecklich Begleiterscheinung war allerdings die gewaltsame Dezimierung der indigenen Selk’nam. 

Die Einwohner der Stadt behaupten, es sei „der schönste Friedhof Südamerikas“.
Sehenswert ist der Friedhof Cementerio Municipal Sara Braun. Die Grabinschriften (die nicht nur in Spanisch, sondern auf Englisch, Deutsch oder Kroatisch verfasst sind) zeugen von der Einwanderungsgeschichte der Stadt. Das Grabmal auf dem Foto wurde  1923 von der italienischen Gesellschaft der gegenseitigen Hilfe errichtet. Es zeigt schmückende Elemente der arabischen Architektur.
Die Statue des unbekannten Indios, der übernatürliche Kraft zugeschrieben wird. 

Von 1916 ist das Grabmal von Sara Braun und Familie im osteuropäisch-orthodoxen Stil. Die große Gönnerin der Stadt hatte schwere Schuld durch ihren mörderischen Feldzug gegen die Ureinwohnern auf sich geladen, zeigte in ihren späten Jahren ein schlechtes Gewissen und erwies sich dann als großzügige Stifterin sozialer Werke.


Links das Grabmal der bedeutenden Mendendez Behety Familie von 1909. Der eklektische Stil zeigt eine römische Kuppel und ionische Säulen. Rechts das Grabmal der kroatischen Gesellschaft für gegenseitige Hilfe von 1913.

Teil eines Wandbildes jenseits der Uferpromenade.

Zum dritten Mal in Puerto Natales
Hier startet nämlich die viertägige Schiffspassage mit der Navi-Mag Fähre entlang der patagonischen Küste nach Puerto Montt. 

Am Rande der Stadt mit Blick in Richtung des Fjords.

Unser Schiff soll am 31. 12. um 6 Uhr morgens starten. Der Start wurde aufgrund des starken Sturms bereits um 24 Stunden verschoben. Aktuell warten wir am Abend des 30. 12. auf unser Check-In an Bord, das sich aufgrund des Sturms verzögert. So bleibt fraglich, ob wir heute Nacht überhaupt an Bord gehen können. 

Gegen 23 Uhr fährt die Esperanza dann doch in den Hafen ein. Dann geht es bald an Bord. Mit nur 50 Passagieren deutlich unterbesetzt, ansonsten sind es 220.

So eine Nacht auf unruhiger See stelle ich mir (Michael) auch nicht so erfreulich vor. Beide haben wir schon einschlägige Erfahrungen mit Seekrankheit gemacht. Immerhin haben wir uns heute Tabletten gegen Seekrankheit gekauft. Das Wetter scheint auch aufgrund des Klimawandels heftiger und unberechenbarer zu werden.

Da wir die nächsten Tage offline sein werden, wünschen wir allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs einen guten Rutsch ins neue Jahr und uns allen ein friedlicheres 2024, als es das abgelaufene Jahr war.

Die Schiffspassage von Puerto Natales nach Port Montt
Mit einem Tag und zwei Stunden Verspätung verlässte die Esperanza  Puerto Natales.

Das Schiff hat Fracht geladen und 50 Passagiere, die von 20 Menschen versorgt werden. Dazu kommt die Besatzung.

Der erste Teil der Fahrt verläuft zwischen den Inseln der patagonischen Küste.

Eine erste, sehr enge Durchfahrt zwischen den Felsen.

Einzelne Leuchttürme helfen bei der Orientierung an der menschenleeren Küste.

Eine Tafel im großen Aufenthaltsraum informierte über die Highlights der Fahrt mit genauen Angaben der Stunden und Minuten. Meistens handelt es sich um enge Passagen.


Großes Interesse fand die kleine Marienstatue in der ansonsten menschenleeren Gegend.

Das Schiffswrack der Cotopaxi. 

Blick aus unserer komfortablen Kabine.

Wie feiert man Silvester auf einer Fähre mit Menschen, die man erst seit ein paar Stunden kennt? Irgendwann nach Mitternacht hat dann der Kapitän endlich die Torte angeschnitten, weil sich ansonsten keiner zuständig fühlte.

Kurz vor Mitternacht wurden lustige Hüte verteilt und bunte Papier-Krawatten, es gab Knabbereien und alkoholfreien Sekt. Es war einmal ein Passagier im betrunkenen Zustand über Bord gegangen. Deswegen war Alkoholverbot an Bord. Immerhin wurden fünf Leuchtraketen abgeschossen, ansonsten verzog sich die Besatzung nach Mitternacht zu einer Extra-Party.

An Bord gab es kein WLAN für die Gäste, so war man entweder zum Lesen von Büchern „gezwungen“ oder man musste sich mit den anderen Gästen unterhalten. Wir haben unter anderem ein französisches Paar kennen gelernt, Diana und Dominique aus Toulouse.


Es war möglich, die Kommandozentrale des Schiffs zu besuchen. Das Schiff fuhr computergesteuert.

Es gab ein tägliches Yogaangebot im Freien bei lautem Motorengeräusch. Beim ersten Mal war es so kalt, dass man nur mit langer Hose und Pullover teilnehmen konnte.

Am letzten Abend war dann endlich die Sonne erschienen, und es gab einen „Tropfen“  geschmuggelten Rotweins.

Der alte Mann blickt aufs Meer.

Eine der wichtigen Seekarten aus der Kommandozentrale des Schiffes.

Die Passage auf dem Pazifik war sehr bewegt und wir haben sie wahrscheinlich nur so gut überstanden, weil wir Tabletten gegen Seekrankheit eingenommen hatten. Wieder zwischen den Inseln hatte auch der Wind nachgelassen und diese Durchfahrt verbreitete einen besonderen Zauber.

Sonnenuntergang auf Deck.

Ankunft im Hafen von Port Montt.

Für die Präzisionsarbeit beim Anlegen des Frachters waren kleine Schiffe zuständig.

Seelöwen tummeln sich auf den Bojen im Hafen von Port Montt.

Auf der Suche nach einem Café mit WLAN kommen wir auch an einem der zentralen Plätze von Port Montt vorbei.

Eine geschlossene Kirche im Zentrum.

Am Nachmittag war auch die Sonne voll da, endlich Sommer! Die Promenade von Port Montt mit neuer, schicker und riesiger Mall. 


Samstag, 23. Dezember 2023

Feuerland: Ushuaia, Nationalpark Tierra de Fuego

23. 12.  Mit dem Bus von El Chalten zum Flughafen nach El Calafate, Flug nach Ushuaia, 

Ushuaia

Ushuaia befindet sich in der Inselwelt von Feuerland an der Südspitze Südamerikas, die den Beinamen "Ende der Welt" trägt. Die an einem steilen Berghang gebaute, windgepeitschte Stadt liegt zwischen dem Gebirgszug der Montes Martial und dem Beagle-Kanal. Sie bildet den Ausgangspunkt für Antarktis-Kreuzfahrten und Ausflüge zur nahe gelegenen Isla Yécapasela, die wegen ihrer Pinguinkolonien auch als "Pinguininsel" bezeichnet wird. 

Foto eines Modells aus dem maritimen Museum 


Die Stadtsicht von der Uferpromenade

Die Stadt Ushuaia zieht sich die Hügel hinauf. Es ist bewölkt, es sind 13 Grad und wir auf dem Weg zu „unserer“ Wohnung.

Auf dem Weg zur Unterkunft. Es geht ziemlich weit aus dem Zentrum heraus und steil hinauf.

Zwei Tage Wanderungen im Feuerland-Nationalpark 
Mit einem Kleinbus eines privaten Busunternehmens in der Nähe des Hafens geht es bis zum Parkeingang. Dort kauft man den Eintritt bzw. hat ihn am besten schon online gebucht. Der Bus fährt mehrere Stationen im Park an. Wir entschieden uns zunächst für den Küstenwanderweg und stiegen am südlichsten Postamt Südamerikas aus. Da war der Bus dann auch leer, denn am 24.12. waren im Park nur wenige Menschen unterwegs. Außerdem stürmte es vormittags sehr und die Sonne ließ sich immer nur kurz zwischen den rasenden Wolken blicken.

In der Lapataia-Bucht sieht es aus wie im Frühling.

Der Nationalpark Tierra del Fuego (Nationalpark Feuerland) ist der süd-lichste Nationalpark Argentiniens. Das 630 km² große Schutzgebiet befindet sich im Südosten der Insel Feuerland, 10 km von der Stadt Ushuaia entfernt. Es erstreckt sich westlich der Stadt bis zur Grenze zu Chile und rund 50 km in nördliche Richtung bis jenseits des Fagnano-Sees. Der Park wurde 1960 mit dem Hauptziel gegründet, die südlichsten subantarktischen Wälder zu schützen. Daher ist nur eine Fläche von 20 km² im Süden für den Tourismus geöffnet.

Das südlichste Postamt Südamerikas 

Wir wanderten von der Bucht Ensenada einen 6,5 km langen Küstenwanderweg entlang.


Der Beagle-Kanal bildet die südliche Grenze des Parks.

Der Darwin Pilz sieht aus wie eine Frucht. Mit den Jahren verbindet er sich mit dem Baumstamm und bildet einen holzigen Kranz. In Indien wird der Pilz „indisches Brot“ genannt.


Im Hintergrund der Cerro Condor. 

Hier endet die Nationalstraße Nr. 3
Die Laipataia-Bucht. Hier endet die Nationalstraße 3 bzw. der panamerikanische Highway nach 17848 Kilometern, beginnend in Alaska.


Ein Paar Kelb-Gänse. Sie sind endemisch und im Park gut vertreten. 

Tag 2 im Feuerland-Nationalpark 

Am zweiten Tag in Ushuaia fuhren wir mit dem Bus bis zum Nationalparkzentrum und wanderten am Seeufer des Lago Roca entlang bis zur chilenischen Grenze. Hin und zurück 8 Kilometer. Der Weg verlief weitgehend flach und aufwendig präpariert durch einen Wald, der durch Felsen und umgestürzten Bäume sehr ursprünglich aussah. In dem Wald wird man nicht forstwirtschaftlich tätig. Nach einem sehr guten Kaffee und Kuchen im Restaurant innerhalb des Parkzentrums sind wir noch einmal in Richtung Lapataia-Bucht spaziert. Nach einem Abstecher in ein Gebiet, das aufgrund der Bildung von Torf neu entstanden ist, haben wir an der Straße auf den Bus gewartet und hatten dort eine interessante Begegnung mit einem Karakara.

Der Fuchs suchte in der Nähe des Parkplatzes nach Nahrung. Publikum beeindruckte ihn nicht.

Hier verläuft die Grenze, wie mit dem Lineal gezogen, zwischen Argentinien und Chile. Es war ein stürmischer Tag, obwohl kalendarischer Sommer ist. Die Sonne ließ sich kaum blicken.

Grenzmarkierung am Ufer des Sees





Kaffeepause mit Panoramablick! An beiden Tagen genossen.

In der Ferne das Naturschutzzentrum mit Restaurant-Betrieb

Anders als die Falken ist der Schopfkarakara kein schnell fliegender Jäger, sondern verbringt viel Zeit am Boden. Mit seinen langen Beinen und Zehen ist er gut ans Laufen in offenen Lebensräumen angepasst. Zur Beute gehören Wirbellose, Reptilien, Amphibien, sowie gelegentlich kleine Vögel und Säugetiere. Hauptsächlich ernährt er sich von Aas und ist manchmal zusammen mit Geiern an größeren Kadavern anzutreffen. Im Unterschied zu diesen segelt er nicht, sondern fliegt mit kraftvollen und geräuschvollen Flügelschlägen.


Wanderung zum Glacier Martial

Ein Muss in Ushuaia ist der Besuch des Gletschers Martial. Michael war ganz versessen darauf, eine Wanderung direkt von der Unterkunft am Berg zu starten. Eine grobe Orientierung gab zunächst Google Maps vor, Da eine Wanderkarte fehlte, war Markus mit seinem Handy sowie mit der App von Maps-me sehr wichtig. Wir wanderten auf 3-4 verschiedenen, teilweise markierten Wegen durch einen dichten Wald und einmal über eine Torflandschaft und landeten tatsächlich nach über 2 Stunden am Parkplatz zum Aufstieg zum Gletscher. Einmal verloren wir den Wanderweg und mussten durchs Unterholz, um auf einen anderen markierten Weg zu kommen. 



Der Aufstieg zum Gletscher war leicht. Nieselregen brachte keine rechte Freude und von weitem sahen wir die verschiedenen Schneefelder am Abhang des Berges. Wir gingen nicht bis zu den Schneefeldern vor sondern bewegten uns stattdessen ziemlich schnell über den Skihang zum Ausgang beim Parkplatz. Dort kehrten wir in ein originelles, weihnachtlich dekoriertes Café ein. Wir hatten dort guten und fantastische Torte und die Welt war wieder in Ordnung.

Im Museum Maritime und Presidio

Englische Missionare errichteten 1869 eine Missionsstation in Ushuaia. 1884 eroberten argentinische Seestreitkräfte Ushuaia für Argentinien. Für die Stadtentwicklung war der 1902 begonnene Bau des Presidio bedeutsam. Dieses von Gefangenen selbstgebaute und 1920 fertiggestellte Gefängnis ersetzte jenes auf der Isla de los Estados. Die Sträflinge, überwiegend Gewaltverbrecher, aber auch politische Gefangene, bauten die Schmalspurbahn Ferrocarril Austral Fueguino, mit der heute Touristen durch den Nationalpark Tierra del Fuego fahren.

Das Gefängnis wurde 1947 aufgelöst. In diesem Gebäude ist heute eine Kombination mehrerer Museen untergebracht. Zum einen befindet sich dort das Museo Presidio zur Geschichte des Gefängnisses; zum anderen gibt es ein Museum der Schifffahrt in der Region und eines der Geschichte der Antarktisexpeditionen, die vielfach von Ushuaia aus starteten.



Das Gefängnis ist nach dem Modell des englischen Architekten Bentham errichtet. Von einem zentralen Platz im jeweiligen Gefängnistrakt kann ein Wärter sowohl die Zellen im oberen Bereich als auch im unteren Bereich kontrollieren. Im Aufenthaltsraum gibt es auch einen Punkt von der jede Stelle des Raums einsehbar ist. Im Museum veranschaulichen lebensgroße Aufseherfiguren dieses Prinzip der perfektionierten Kontrolle mit wenig Personal.


Fünf Flügel des Gefängnisses laufen auf einen zentralen Punkt zu.
Ein Trakt des Gefängnisses wurde im Originalzustand belassen.





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