MoMA und Central Park
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| Der Tanz von Kandinsky |
Nach drei museumsfreien Tagen musste es dann doch sein. In NY gibt es ja reichlich Auswahl an Museen, wir entschieden uns für das Museum of Modern Art. Von unserer Unterkunft in New Jersey, North Bergen, war das eine lange Anfahrt mit dem Bus 159, der sich vormittags durch den Verkehr quälte. Zwar kamen wir zügig durch den Lincoln-Tunnel, der unter dem Hudson verläuft, aber für die kurze Strecke nach dem Tunnel bis zum zentralen Busbahnhof (Port Authority) dauerte es noch eine gefühlte Ewigkeit. Von dort war es bis zum Museum nur eine Viertelstunde zu Fuß.
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| Picasso, Die Damen von Avignon |
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| Van Gogh, Sternenhimmel |
Im Museum selbst begeisterte uns am meisten die europäische Kunst des 20. Jahrhunderts. Weniger interessant waren die Exponate zur US-Amerikanischen Kunst nach 1945. Beeindruckend waren die ineinander fließenden Formen und Farben, die eine KI auf der Grundlage der eingespeisten Werke produziert. Vor dem riesigen Bildschirm versammelte durchgehend viel Publikum.Praktischerweise ist der Central-Park nicht weit entfernt. Der kurze Weg bot faszinierende Ausblicke auf die unterschiedliche Hochhaus-Architektur.

Der Park wurde 1876 eröffnet und offiziell zum Volkspark erklärt. Die südliche Hälfte hat die beliebtesten Attraktionen und der nördliche Teil ist etwas wilder und es geht auch ruhiger zu. Uns hat ein hügeliger Abschnitt scheinbar naturbelassenden Waldes fasziniert. Dort konnte man einem kurvigen Pfad durch dichtes Unterholz folgen und landete immer wieder an Ausblicken auf die umgebenden Wolkenkratzer.
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| Mitten im Central-Park der Bethesda-Brunnen |
Ein Laufsteg durch West Manhattan
Die High Line ist eine ehemalige Hochbahntrasse, die abgerissen werden sollte und für die sich eine Bürgerinitiative eingesetzt hat, um sie zu erhalten. Das Architekten Diller und Scofiodi verwandelten die Bahntrasse in eine der interessantesten Städteparks der Welt.
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| An einigen Plätzen der High Line sind Kunstobjekte aufgestellt. |
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| Ein Durchblick auf ein Wandgemälde. Dargestellt sind Andy Warhol und Frida Kahlo. |
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| Ein weiteres Wandgemälde mit Mutter Teresa und Gandhi |
Wir starteten auf der High Line in der Nähe der 34. Straße mitten in den Hudson Yards in der Nähe der Zugdepots. Dort ist ein futuristisches neues Wohnung- und Geschäftsviertel entstanden mit hochmodernen Glasbauten. Man hat das Gefühl, plötzlich in Hongkong oder in Tokio gelandet zu sein. Der Spaziergang über die Line ist eine Sightseeing Tour durch die neueste Architektur von New York.
Wir verließen die High Line in Chelsea beim kultigen Chelsea Center mit Shops, Restaurants und kleinen Cafés. Weiter ging es durch Greenwich Village zur Christopher Street. An dem Stone-Wall-Gedenkort haben wir eine zeitlang verweilt. Der Ort wird frequentiert von obdachlosen Menschen, Touristen und Mitgliedern der schwulen Community. Das Stonewall Inn befindet sich gegenüber dem Gedenkort, dort startete 1969 die Protestbewegung gegen die staatliche, polizeiliche Unterdrückung schwulen Lebens.
Weiter ging es durch Greenwich Village zum absolut angesagten Washington Square Park. Auf einem relativ kleinen Areal tummelt sich die gesamte Diversität der New Yorker Gesellschaft und natürlich jede Menge Touristen. Da gibt es neben einem Gitarrenvirtuosen, coolen Jazz, Rapper und selbst die Anhänger der Hare-Krishna-Bewegung sind noch unterwegs und nerven mit ihrem Singsang und Getrommel.
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| Der Triumphbogen zu Ehren von George Washington wurde 1895 eingeweiht. |
Abends hatten wir Eintrittskarten für das Whitney Museum für amerikanische Kunst. In dem mehrstöckigen Gebäude kann man von jeder Etage aus auf eine Terrasse austreten und von dort hat man einen wunderbaren Blick auf Manhattan oder Jersey. Das Museum war an diesem Abend sehr gut besucht, weil es der Tag im Monat war, an dem man selber entscheiden konnte, wie viel einem der Besuch des Museums wert ist. Allein das Publikum dieser Nacht war schon den Besuch dieses Ortes wert.
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| Kennt man auch nicht viel von amerikanischer Kunst, so erkennt man doch schon von weitem die Bilder von Edward Hopper. |
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| Der Architekt Renzo Piano hat das Whitney Museum entworfen. |
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| Eine beeindruckende Installation, die aus zwei Teilen besteht. Einmal die Uniformen der Teilnehmer der Black-Panther-Bewegung und zum anderen aktuelle Portraits von schwarzen Jugendlichen, die durch Polizeigewalt getötet worden sind. |
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| Henry Taylor (born 1958) is an American artist and painter who lives and works in Los Angeles. He is best known for his acrylic paintings, mixed media sculptures, and installations. Im Whitney Museum ist gerade eine sehr große Ausstellung über sein Werk zu sehen. Die Maltechnik ist bei allen Bildern der Ausstellung ähnlich wie bei diesem Bild, das den Maler mit seinen Kindern zeigt. |
Dreimal haben wir es getan! Um fit zu bleiben und uns etwas auf die Herausforderungen der Anden-Wanderung vorzubereiten. |
| Der eine joggt, der andere muss fotografieren. |
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| Der Hudson Park in North Bergen liegt gegenüber vom Central Park, aber getrennt durch viele Kilometer und den Hudson River. |
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