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Sonntag, 8. Oktober 2023

New York: Met und Columbia University und Harlem

 Besuch der Met

Im Metropolitan Museum of Art haben wir am Samstag mehrere Stunden verbracht. Den Vormittag ließen wir geruhsam angehen und waren erst am frühen Nachmittag in der Met nahe beim Central Park.

Am Samstag regnete es und es war ein entsprechend großer Besucherandrang. Vor allem in der europäischen Abteilung drängten sich die Besucher, während andere Abteilungen fast leer waren.

Ein Besucher-Magnet war in der europäischen Abteilung das Selbstbildnis von Vincent van Gogh.

Exklusiv nur mit wenigen hervorragenden Werken ist der Bereich der modernen Kunst Europas und USA seit 1900 ausgestellt. 



Washington überquert den Delaware (1851) von Emanuel Leutze


Ein echter Max Beckmann

Der Tempel von den Dendur stammt aus Ägypten und wurde beim Bau des Assuan- Staudamms gerettet.

8. Oktober - Sonntags ließen wir es ruhig angehen. Mit dem Bus und der U-Bahn fuhren wir in die Gegend um die Columbia Universität.  

Zunächst schauten wir uns die größte Kathedrale der Welt von außen an und blickten vom Eingang aus ins Innere. Die neugotische Kathedrale St. John the Divine soll einmal die größte Kirche der Welt werden. Der 1892 begonnene 183 m lange und 45 m breite Bau ist erst zu 2/3 abgeschlossen. Bis heute nutzt man beim Bauen mittelalterliche Konstruktions-methoden etwa die Verwendung von steinernen Strebepfeilern.

Blick in den Innenraum

Eine gotische Kathedrale mitten in New York


Dann spazierten wir über das Gelände der Columbia Universität. Wie heißt es im Reiseführer so schön: der Campus einer Universität ist beides: Ort, der Gelehrsamkeit und der Architektur. Die zukünftige amerikanische Elite konnten wir nicht in Anschein nehmen, weil es Sonntag war. Wir trafen nur einige chinesische Studentinnen mit hochhackigen Schuhen beim Fotoshooting vor der Bibliothek.

Auf dem Gelände der Columbia Universität


Eine der Universitätskirchen, die St. Paul’s Chapel von 1907, ist bekannt für ihre Schnitzereien und das prächtige Gewölbe. Das lichtdurchflutete Innere besitzt eine gute Akustik.

Im Hintergrund sieht man die Hauptbibliothek: die Butler Library. Das Foto ist vor der Low Library aufgenommen, die nur noch für Veranstaltungen genutzt wird.

Mit ihrer eindrucksvollen Fassade und der hohen Kuppel dominiert die Low Library den Hof des Campus. Sie wurde von 1895 bis 1897 von Mac Kim, Mead und  White entworfen.


Die St. Paul’s Chapel 

Vom Universitätsgelände schlenderten wir durch das sonntägliche Harlem und machten Stopps an einigen Punkten, die uns vom Reiseführer empfohlen wurden. Erste Station war das Apollo Theater, in diesem Haus wurden Berühmtheiten wie Ella Fitzgerald oder James Brown entdeckt. Wir fanden beide Harlem nicht besonders spektakulär, waren stattdessen des Öfteren an Kreuzberg erinnert. 

Das Wandgemälde wurde durch ein Schulprojekt gestaltet.

Typische Gäste in Silvias Restaurant

Höhepunkt unseres Spaziergangs durch Harlem war Sylvias Restaurant. Bekannt für viele prominente Besucher, hervorragendes Soulfood und eine 60-jährige Geschichte im ehemals vorwiegend schwarzen Stadtviertel.

Kenne deine Rechte!

Typische Hauseingänge in Harlem

Harlems bekannteste Show-Bühne 

1 Kommentar:

  1. Tolle Fotos - danke! Viel Spaß weiterhin und gute Weiterreise!

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