Von Pucón nach San Martin de los Andes
16.1.24 - Wir nutzten wiederum einen Bustranfer, um in das empfohlene Seengebiet bei Bariloche auf der argentinischen Seite der Anden zu gelangen. Die Fahrt bis San Martin dauerte doch 6 Stunden, weil es an der chilenischen Grenze lange dauerte bis die vielen Touristen abgefertigt waren. Die Fahrt ging durch eine sehenswerte Landschaft u.a. durch den Nationalpark Lanin mit einem Wald aus Araukarien und dem gleichnamigen Vulkan Lanin.
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| Der Vulkan Lanin ist 3740 Meter hoch und liegt im Grenzgebiet von Chile und Argentinien. |
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Viele Waldgebiete mit Araukarien, eine der ältesten Baumarten der Erde, konnten wir vom Bus aus betrachten.
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Die Stadt San Martin de los Lagos liegt am Lago Lácar und befindet sich in der Nähe der Anden. Sie liegt etwa 1.575 km von Buenos Aires entfernt in der Provinz Neuquén. Touristen kommen das ganze Jahr über in die Gegend, zum Fischen, Wandern, Kanu- und Kajakfahren. auch zum Skifahren im Skigebiet am nahegelegenen Cerro Chapelco.  |
| Der Lago Lacar vom Aussichtsfelsen Bandurrias gesehen. |
San Martin hatten wir uns zunächst nur als Umsteigestation Richtung Süden gedacht. Dann blieben wir aber doch, weil der Tag schon soweit fortgeschritten war, um nach Bariloche weiter zu fahren und wir gehört hatten, dass die Stadt sich für einen kurzen Aufenthalt lohnen würde. Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten und wir unter uns geklärt hatten, wie unsere Reise weitergehen sollte, gingen wir zurück zum Busbahnhof und buchten einen Sitzplatz für den übernächsten Tag nach Bariloche.
Am Abend bummelten wir durch die Stadt, die insgesamt einen sehr gepflegten Eindruck machte, mit schönen Häusern viele aus Holz, vielen Pflanzen in den Gärten, Plätze und Straßen mit blühenden Pflanzen und Bäumen sowie teuren Geschäften und Restaurants. Wir waren also mittendrin in einem Argentinischen Feriengebiet. Ausländische Gäste halten sich hier in Grenzen und wir sind zum ersten Mal mit einem Publikum konfrontiert, das wir auf unsere Reise so noch gar nicht hatten: u.a. ältere Menschen sowie Familien mit Kindern. Ein Publikum wie im Sommer in bayerischen Urlaubsorten.
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| Im Park am Zentralplatz von San Martin gibt es einen kleinen botanischen Garten. Dort kann man einige Vogelarten gut beobachten. Hier einen Kiebitz. |
Den Tag in San Martin nutzten wir um für Markus neue Schuhe zu kaufen und eine Wanderung an der Küste des Sees entlang zu machen. Das Touristeninformation war uns bei der Planung sehr hilfreich. Die Wanderung begann an der Bucht des Sees und führte aufwärts am Berghang der Küstenlinie entlang bis zu einem Aussichtspunkt und weiter durch hügeliges, parkähnliches Gelände zu einem schönen Strand mit vorgelagerter Insel.
Wir befanden uns bei dieser bei dieser Wanderung auf dem Gebiet der Mapuche. Die indigene Volksgruppe lebt sowohl in Chile als auch in Argentinien zumeist in Gebieten, die abseits der Städte liegen. Die Mapuche leben von der Viehwirtschaft und von Produkten, die sie handwerklich herstellen und auf Märkten verkaufen.Viele arbeiten auch außerhalb ihrer Gemeinschaften oder vermieten ihren Grund und Boden. So zahlten wir Eintritt, um zum Aussichtspunkt Bandurrias zu gelangen, beziehungsweise den Strand zu besuchen.
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| Siedlung der Mapuche in der Gemeinde Tropul |
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| Der Strand La Islita |
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| Das Wasser des Sees war recht frisch und der Wellengang stark aufgrund des heftigen Windes. Geschwommen sind wir dennoch. |
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Der Weg führt durch eine parkähnliches Gelände mit altem Baumbestand.
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Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Reisebus von San Martin nach Bariloche durch das sehr sehenswerte Seengebiet der Sieben Seen (Siete Lagos) und erreichten nach einer mehrstündigen Fahrt die Stadt Bariloche, wo wir mitten in der noch touristischeren Stadt eine Wohnung im 5. Stock eines Appartementhauses bezogen haben.
Von San Martin nach Bariloche
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| Bariloche: Patagonienmuseum und Kulturhaus – Häuser im Schweizer Stil |
Die knapp 1600 km südwestlich der Landeshauptstadt Buenos Aires gelegene Stadt Bariloche liegt in einem Tal der südlichen Anden am Ufer des Sees Nahuel Huapi, der zu den größten Seen des Landes gehört. Die Berge Otto, Catedral und López liegen in der Umgebung. Der Ballungsraum ist mit einer Vielzahl von Ferienkolonien sehr ausgedehnt und umfasst unter anderem die Halbinsel Llao Llao. Südlich von Bariloche liegt der Cerro Catedral, ein bedeutendes Wintersportzentrum. Im Sommer wird der Ort wegen des angenehmen Klimas aufgesucht, im Winter wegen seines Skigebietes am Cerro Catedral.
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| Im Januar und Februar ist in Bariloche touristische Hochsaison! |
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| Kein menschenscheuer Ibis |
Ausflug zum Cerro Campanario
Mit dem Bus Nummer 20 ging es aus der Stadt heraus am Ufer des Nahuel Huapin entlang, circa 18 km zum Ausgangspunkt einer halbstündigen Wanderung – immer steil den Berg hinauf – zum Cerro Campanario.
Von dort oben hat man eine unglaublich schöne Sicht auf die umliegenden Seen und Berge. Da man den Ort auch mit einem Sessellift erreichen kann, war es entsprechend voll, aber auf jeden Fall lohnenswert!
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| Der Moreno-See |
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| Blick auf den Lago Nahuel Huapi und eine Halbinsel |
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| Hinter der kleinen Insel Huemul sieht man in der Ferne Bariloche. |
Zurück an der viel befahrenen Straße folgten wir dem Tipp unseres Vermieters und nutzten einen unbeschilderten Weg in Richtung Seeufer, zwischen all den umzäunten und unzugänglichen Privatgrundstücken. Unten am Ufer musste man sich etwas durch die Büsche schlagen und kam an einen schönen, wenig besuchten Kies-Strand. Das Wasser war fantastisch klar, aber es war trotzdem noch zu kalt für uns um dort zu schwimmen.
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| Bushaltestelle an der vielbefahrenen Straße nach Bariloche. |
Wanderung zur Frey-Berghütte bei der Kathedralen-Felsengruppe
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| Mit dem Bus 55 ging es bis zum Wintersportzentrum Villa Catedral. Etwas abseits der Skilifte startete die Wanderung in das Gebiet der Cerro Catedral. |
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| Amancay heißt diese im Sommer blühende Pflanze. |
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| Im Tal ist der Lago Gutierrez zu sehen. |
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| Eine Wiese voller blühender Amancay. |
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| Der zweite Teil der Wanderung geht durch einen Wald mit altem Baumbestand entlang eines Baches wie bei der Torres de Paine und der Fitz Roy-Wanderung. |
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| Eine originelle Schutzhütte schmiegt sich an den Felsen. |
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| Ein Männchen des Großen Spechts |
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| Der Wald dünnt oben aus. Nach dem festen Wanderweg kommt zum Schluß noch eine Kletterpartie über kleine und große Felsen. Der anstrengendste Teil der Wanderung! |
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| Ein imposanter Kletterfelsen . |
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| Kurz vor Zielerreichung haben wir die Wasserflasche aufgefüllt. |
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| Refugio Frey erlebt an diesem Tag einen Ansturm von inländischen „Übernachtungsgästen“ |
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| Der vierte Bergsee unserer Südamerika-Reise mit eindrucksvoller Felsformation im Hintergrund. |
Zur Llao-Llao-Insel und zum Sendero de Arrayanes
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| Mit dem 20-er Bus fuhren wir bis zum superteuren Llao-Llao-Resort - im Schweizer Alpenstil. |
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| Nach einer Stippvisite in die Hotellobby fanden wir unterhalb des Hotels einen Mini-Strand - eine Ausbuchtung des Moreno-Sees-Oueste. Total klares Wasser! |
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| Ein kleiner Nationalpark Sendero Arrayanes im Llao-Llao-Gebiet. In den Parks in dieser Region wachsen überwiegend Buchen, Zedern und Zypressen. Arrayanes fühlen sich in diesen immergrünen Wäldern wohl, weil sie Feuchtigkeit benötigen. |
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Schwimmen im Moreno-See war möglich und auszuhalten!
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| Im Park gibt es einen Rundgang durch einen kleinen Wald mit Arrayanes-Bäumen. |
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| Luma apiculata wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 25 Meter und Stammdurchmesser von bis zu 60 Zentimeter erreicht. Die obere, zimtfarbene Borke schält sich leicht ab und die weißliche, glatte Rinde wird sichtbar. Die Rinde der Zweige ist rötlich-flaumig behaart. Die Beerenfrüchte sind essbar. |
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| So prächtig können Arrayanes blühen, gesehen am Rande eines privaten Gartens an der Straße nach Bariloche. |
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| Vom kleinen Hafen Panuelo fahren Schiffe u.a. zur Victoria-Insel. Zum Llao-Llao-Resort gehört auch ein Golfplatz. |
Mit dem Fahrrad unterwegs: Von Villa Catedral ins Schweizer-Dorf
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| Hier ist in der Wintersaison sehr viel los! Im Sommer startet hier die Wanderung zur Frey-Hütte, mit dem Sessellift kann man an manchen Tagen auf einen Berg fahren, oder man mietet sich, so wie wir ein Mountainbike. Zunächst geht per Bike entweder auf einer Schotterstraße oder parallel zur gut asphaltierten Autostraße ziemlich lange den Berg hinunter. Das macht natürlich Spaß. |
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Nachdem wir uns verfahren hatten und den Weg zum Schweizer Dorf nicht fanden, stattdessen auf der viel befahrenen Nationalstraße gelandet waren, stellten wir hier fest, dass es unglaublich heiß war und der Straßenverlauf ziemlich hügelig. Der Transfer zurück rückte in greifbare Nähe.
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| Von dieser originellen Brauerei aus, die am Rande des Schweizer Dorfes liegt, wurden wir von dem Besitzer des Ski- und Fahrradverleihs abgeholt. |
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| An diesem Tag entstanden mal wenige Fotos. Diese Brücken findet man in der Nähe des Schweizer Dorfes. |
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| Gähnende Leere in der Kneipe in der Villa Catedral um 17:00 Uhr am Nachmittag bei 35° Hitze draußen. Das Berlina Biergetränk hat sehr gut geschmeckt und außerordentlich erfrischt. Nur noch eine Stunde warten, dann fährt der Bus zurück in die Stadt |
Unser letzter voller Tag in Bariloche- Noch einmal zur Llao-Llao-Insel
Es war eine lange Busfahrt, weil alle Menschen zu den Stränden wollten und unser Zielpunkt, die Endstation der Buslinie 20 war. Zum Glück mussten wir nicht die ganze Zeit stehen.
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| Die Holzkirche von 1938 wir zur Zeit renoviert. Sie steht kurz vor der Llao-Llao- Insel auf einem Hügel. |
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| Die Ansicht vom Kirchen-Hügel auf das Resort. |
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| Noch einmal besuchten wir den Moreno-Strand innerhalb des Nationalparks und vervollständigten den Arrayanes-Wanderweg. Es war herrlich im relativ warmen und klaren Wasser zu schwimmen. |
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| Der Weg - Sendero de los Arrayanes - am Moreno See entlang und bietet fantastische Aussichten. |
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| Ein weiterer Wanderweg endet am Strand Tacul. Hier war es sehr windig. |
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| Die gesamte Insel ist mit dichtem Wald und vor allem sehr alten Bäumen bewachsen. |
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| Aussicht auf den Nahael-Huapi-See in der Nähe des Tacul-Bucht |
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